Tag 28 – Ein Musical-Zitat, das dein Lebensmotto sein könnte?

Habe ich das nicht schon früher mit No day but today beantwortet? Mir war so. Ja, so halb. Das war vor 19 Tagen und es ging um mein Lieblingszitat und ich habe aber erwähnt, dass es meine Lebenseinstellung ist. Nun sind 19 Tage ja eine recht lange Zeit und ich habe von gestern noch ein anderes Motto im Kopf, das ich auch sehr stark vertrete. Don’t dream it, be it! aus der Rocky Horror Show. Ich finde, die zwei Zitate passen auch gut zusammen und ergänzen sich gut.

Tag 19 – Welches Musical hat dich am meisten positiv überrascht?

Ich könnte jetzt ja schon wieder mit Spamalot antworten, aber es gibt da noch ein paar mehr. Zuletzt überrascht hat mich die Rocky Horror Show. Ich war mir zwar sicher, dass sie mir gefallen würde, aber etwas skeptisch war ich trotzdem. Und dass sie mich dann so sehr überwältigt, damit hatte ich nicht gerechnet. Am meisten positiv überrascht hat mich bisher jedoch Buddy. Die CD fand ich ganz nett und die Cast hat mich letztlich gelockt und dann habe ich mich in das Stück verliebt und meine Passion für den 50es Rock’n’Roll entdeckt. Buddy ist für mich die gelungenste Compilation-Show, weil nicht irgendeine Geschichte um die Lieder gesponnen wird, sondern die kurze Karriere nachgezeichnet wird.

Tag 13 – Was war die traurigste Szene, die du je gesehen hast? Und musstest vielleicht auch ein paar Tränchen verdrücken?

Ich weiß es nicht. So einen Tränen-Moment hatte ich noch nie, aber ich kann auch bei Filmen und Büchern nicht richtig heulen. Irgendwie lasse ich sowas wohl nicht nah genug an mich ran. Manchmal finde ich das schon etwas schade, dass ich nicht so mitgehen kann. Traurige Szenen fallen mir einige ein. Die Hinrichtung von Marie Antoinette in Marie Antoinette, der Mord an Constance bis zum Selbstmord Miladys in Drei Musketiere und Angels Tod, Mimis Beinahe-Tod in RENT, das sind schon extrem traurige Szenen. Was ich aber nun als traurigste Szene nenne, ist mir eigentlich selbst etwas peinlich, aber ich wähle die Szene der Rocky Horror Show, in der Riff Raff erst Columbia und dann Rocky und Frank’n’furter erschießt/erlasert. Diese Szene hat mich beim ersten Besuch nämlich etwas erschreckt, weil ich vor lauter „Feelgood“-Stimmung nicht mit sowas gerechnet hatte. Und dann hat Sam Cassidy auch noch so herzergreifend gespielt, das war wirklich hart…

Tag 7 – Dein Lieblingsmusical?

Ich werde jeden Tag später, aber noch ist es Tag 7…

Ja, das könnte so leicht sein mit dem Lieblingsmusical, aber ich tu mich doch wieder etwas schwer. Ein großer Teil meines Herzens gehört Spamalot, aber es haben sich mittlerweile noch zwei andere Stücke darin einen festen Platz erspielt. Buddy und die Rocky Horror Show. Diese drei sind mir die allerliebsten Stücke, meine No #1 von denen wird aber wohl immer Spamalot bleiben, was allerdings nicht nur am Stück liegt, sondern an allen Begleitumständen. Es hat mich in einer schweren Zeit immer wieder aufmuntern können und mir viel positive Energie gegeben.

Tag 5 – Welches Musical-Genre bevorzugst du?

Gut, heute ist es relativ einfach. Ich liebe vor allem eher die spaßigen Stücke. Besonders gerne habe ich, wenn man selbst irgendwie am Stück teilnimmt wie bei Buddy und ganz extrem bei der Rocky Horror Show und ich liebe es, wenn es Improvisationsmöglichkeiten für die Darsteller gibt, besonders an Spamalot habe ich geliebt, dass keine Show wie die andere war. Mir gefallen aber nicht ausnahmslos alle Spaß-Stücke, dass habe ich dieses Jahr erfahren können. Ebenso gibt es auch viele ernste Stücke, die ich sehr mag.

Tag 3 – Welches Musical hat dich zuletzt stark beeindruckt?

Das ist schwer. Musicals beeindrucken mich eigentlich immer, deshalb liebe ich sie ja so sehr. Verschiedene Musicals beeindrucken vorallem auch auf verschiedene Weise. Während das eine durch die Geschichte beeindruckt, beeindruckt das andere vielleicht durch die Ausstattung, das nächste über die Musik und wieder ein anderes beeindruckt vor Absurdität. Wenn ich „zuletzt“ grob als „im letzten halben Jahr“ auslege, komme ich immer noch auf vier Stücke, die ich nennen möchte.

tick, tick… BOOM! in Datteln – ein Stück mit nur drei Darstellern, wunderschöner Musik und interessanter Geschichte. Besonders beeindruckt haben mich in diesem Fall die Präsenz der Darsteller und wie es mit wenig Requisite/Kulisse möglich ist, so viel zu zeigen.

Petticoat in ’s-Hertogenbosch – musikalisch und optisch auf gute Laune gemacht, aber die Story ist tiefgründiger als man erwartet. Die tiefe der Geschichte war schon das erste, was mich beeindruckt hat. Aber das Beeindruckendste war für mich, wie die liebevoll und einfühlsam die Rolle des schwulen Rogier gezeichnet wurde.

Rocky Horror Show Tour – absolut skurril und musikalisch genau mein Ding. Hier hat mich vorallem das hohe Niveau der Darsteller beeindruckt. Und die Interaktivität des Publikums, das war ziemlich irre und überraschend.

Tarzan in Hamburg – schöne Musik, geniale Show. Tarzan lebt für mich ganz klar von der Akrobatik. Was die Darsteller dort leisten müssen, ist unglaublich.

Tag 2 – Welches Musical wirst/möchtest du als nächstes sehen?

Ich habe extra bis nach der Buchung gewartet, mein heutiges Musical zu posten. Nun ist es aber fix, am 30.09. geht es zum dritten Mal zur Rocky Horror Show. In dieses verrückte Musical habe ich mich sofort verliebt und ich freue mich, es nochmal sehen zu können. Auch wenn ich alle Darsteller richtig gut finde, würde ich mir nun ein paar Cover wünschen. Aber im Januar zum Abschluss hätte ich dann gerne wieder die Erstbesetzungen.

Ein kontrastreiches Wochenende

Rocky Horror Show – 01.07.2011, Köln

Ja, ich war mittlerweile schon weitaus spontaner, aber auch eine Entscheidung einen Tag vorher kann man noch als spontan bezeichnen. Und mal wieder hat sich die Spontaneität gelohnt. Nicht nur, weil unsere Lieblingssaalwache aus dem Capitol Theater im Musical Dome aushelfen musste, sondern weil die Show wirklich genial war und viel, viel Spaß gemacht hat. Ich hatte zuvor ja so meine Bedenken, nicht die Show betreffend, sondern das Publikum… Konfetti schmeißen, Wasserpistolen, Hilfe?! Diese Bedenken wurden dann auch im Theater erstmal unterstützt. Es waren wirklich viele Leute verkleidet da, das hatte ich nicht in dem Maße erwartet. Ich habe mich zwischen den ganzen Verrückten zum ersten mal als „normale“ Theaterbesucherin gefühlt und nicht als Freak.
Abgesehen davon war das Publikum auch während der Show seltsam. So ziemlich von Anfang an war super Stimmung und richtig Party im Saal, das war toll! Es war echt witzig, „im Regen“ zu sitzen und zu sehen, wie der halbe Saal Zeitungen auf dem Kopf hat oder auch das Lichtermeer war sehr schön. Dann wiederum gab es aber Momente, wo man den Darstellern angesehen hat, dass sie Reaktionen erwarten, aber vom Publikum so gut wie nichts kam. Insgesamt war es aber doch ein heiteres Publikum.

Da die Besetzungsliste am Ende wie ein Filmabspann eingeblendet wird, gab es keine Besetzungsbildschirme. Passt natürlich zur Rocky Horror Show und ist mal eine lustige Idee, aber ich konnte die Liste von meinem Platz aus gar nicht ganz sehen und mir fehlte genau die Hälfte mit den Namen der Darsteller. Nett fand ich an dieser Liste allerdings, dass auch die Backstage-Mitarbeiter aufgelistet wurden. Ein Herz für die fleißigen Bienchen hinter der Bühne!
Ich begnüge mich dann einfach mit den Rollennamen, wo ich die Darsteller nicht sicher weiß. Magenta hat mich schon bei der Eröffnung umgehauen. Ihre Stimme mochte ich sehr, sehr gerne und auch darstellerisch war sie einfach toll. Riff Raff war auch sehr genial! Der hat für einige Lacher gesorgt, so schön wie er Janets „That’s very kind of you“ nachgemacht hat. Seinen Gesang mochte ich auch sehr, aber ich finde eh, dass den Abend das Niveau sehr hoch lag und ich das selten so empfand. Eine weitere lustige Rolle ist die Columbia. Die kann ziemlich viel Scheiß machen und ist total überdreht und sie war einfach genial. Die Doppelrolle Eddie/Dr. Scott hat sich mir jetzt nicht so eingeprägt, allerdings hat mir der Eddie-Teil etwas besser gefallen, da ich das Sprechen von Dr. Scott nicht so mochte. Und jetzt hätte ich beinahe Rocky unterschlagen! Aber auch der war toll, ein leicht dümmliches, muskelbepacktes… Wesen mit toller Stimme.
Nun aber zu denen, wo ich auch Namen zu weiß. Brad müsste von Jon Hawkins gespielt worden sein. Er war sehr niedlich und seine Stiiimme, die war einfach nur unglaublich toll. Ich habe mich sofort in den Klang verliebt. Auch total niedlich war Daisy Wood-Davis als Janet. In Daisy habe ich mich ja schon durch Twitter verliebt, weil ich ihre Tweets immer sehr süß oder lustig finde und so habe ich mich sehr auf sie gefreut. Und dann war sie auch noch auf der Bühne sooo toll, ihre Stimme ist super schön und sie hat toll gespielt. Von den Phantoms war eine Jana Stelley. Die waren alle toll, aber Jana hat es mir besonders angetan. Solche Rollen sind einfach perfekt für sie, ihre Columbia wäre bestimmt auch sehr genial. Es macht einfach Spaß, Jana im Hintergrund zu beobachten. Komme ich nun zum Kracher des Abends, Rob Fowler als Frank’n’Furter. Ein Wort: Wow! Was Rob da gebracht hat, ist einfach nur der Hammer und nicht in Worte zu fassen. Mega-Genial!

Die Rocky Horror Show könnte zu einem „meiner Stücke“ werden, würde sie länger hier spielen. So habe ich das Glück, dass ich mich gar nicht erst richtig daran gewöhnen kann.

Die Päpstin – 02.07.2011, Fulda

Am nächsten Tag ging es dann nach Fulda zur Päpstin. Um die Jugendherberge herum gab es… nichts. Also fuhren wir mit dem Auto in die Stadt, wo sich die Parkplatzsuche auch erstmal schwierig gestaltete. Was ist der Sinn von auf 30 Minuten begrenzten Behindertenparkplätzen direkt vor einem Theater? Nachdem wir einen unbegrenzten Parkplatz gefunden hatten und in meiner wheelmap-App nach einem Restaurant oder Café gesucht haben, wussten wir die Antwort. Da man mit Rolli eh fast nirgendwo reinkommt, braucht man auch nicht so lange parken. Wir steuerten also das einzige rollstuhlgerechte Café an und wollten dort eine Kleinigkeit essen. Eigentlich waren wir zu spät, aber für mich wurde glücklicherweise eine Ausnahme gemacht. Danach gingen wir dann wieder zurück zum Theater und schlenderten durch den dahinterliegenden, wunderschönen Schlosspark.

Nach einiger Zeit ging es dann ins Theater und natürlich auf direktem Weg zum Merchandise-Stand, Programmhefte holen und Besetzungsliste inspizieren. Da gab es dann eine kleine Enttäuschung, zum einen wird das Ensemble nicht aufgeführt, zum anderen war Sabrina nicht da. So spielte Eveline Suter die Päpstin. Und sie hat mich sehr überzeugt! Stimmlich hat sie einige Ähnlichkeiten mit Sabrina, liegt aber insgesamt vom Klang her etwas tiefer. Ich finde das für diese Rolle sehr passend, schließlich täuscht Johanna vor, ein Mann zu sein. Ein wenig schade fand ich, dass sie beim Sprechen öfter mal über einzelne Silben gestolpert ist, aber da war sie an dem Abend bei weitem nicht die einzige. Über Mathias Edenborn als Gerold habe ich mich erstmal nicht so gefreut. Ja, ich wollte ihm eigentlich noch eine Chance geben und bei Musical Rocks! hat er mir auch gut gefallen, aber gerade die positiven Meinungen über sein Cover machten mich skeptisch. Nun muss ich also zugeben, dass er mir ausgesprochen gut gefallen hat. Ich bin froh, ihn gesehen zu haben und so nochmal einen anderen Eindruck von ihm bekommen zu haben. Sehr angetan bin ich auch von Isabel Dörfler in ihrer Dopelrolle Johannas Mutter/Marioza. Die beiden Rollen sind ziemlich verschieden und sie hat aus beiden das beste gemacht, so dass ich mich nicht festlegen mag, welche Rolle mir besser gefiel. Ich mochte sie in beiden sehr gerne. Christian Schöne hat einen sehr fiesen Anastasius gespielt. Einen richtig ekelhaften Typen, dem man lieber nicht im Wege steht. Dass er in Wirklichkeit so super sympathisch ist, hatte ich bei der grandiosen Darstellung echt nicht erwartet. Mein Hauptgrund, neben Sabrina, für die Reise nach Fulda war Matthias Bollwerk als Johannes und in diversen weiteren Nebenrollen, die fast größer waren als seine „Hauptnebenrolle“. Ich habe mich immer sehr über seine Solo-Zeilen in den Liedern gefreut, weil ich seine Stimme so gerne mag. Außerdem hat er mir auf dem Jahrmarkt gefallen, wo er jonglieren und zaubern durfte, und als Quacksalber mit lateinischem Text aus Frühlings Erwachen. Wenn man sich die Kinderbesetzung im Programmheft ansieht, denkt man, dass sind alles kleine Überflieger, die schon im Mutterleib mit Ballett angefangen haben. Und dieses Talent konnte man merken. Doreen Sommer als kleine Johanna hat mich überzeugt und mir sehr gut gefallen. Auch Finn McGilvray als kleinen Johannes fand ich gut und nicht bloß niedlich.

Auf mehr Einzelpersonen werde ich jetzt nicht eingehen. Es sei aber gesagt, dass mir jeder im Ensemble, egal ob Haupt- oder Nebenrolle gefallen hat. Alle zusammen haben ein sehr schönes Stück auf die Bühne gezaubert und mir einen tollen Theaterabend bereitet.

Vielen Dank allen Beteiligten für dieses tolle Wochenende!

Ein Rundumschlag – Kreatives, Kurioses und viel Spaß

Also ich werde heute über mehrere und verschiedenste Dinge schreiben. Ich habe für diesen Beitrag schon voll den Plan, das hatte ich noch nie. Mal sehen, ob das gut geht. Für gewöhnlich schreibe ich einfach drauf los und seh am Ende, was dabei rum kam.

Den Anfang macht die Buch-Aktion. Von seiner ersten Station habe ich schon Bilder bekommen, die ich natürlich zeigen möchte. Heike meint: „Ich habe mir etwas Harmloses ausgesucht, es ist ja immer noch ein Buch.“ Und schickte mir diese Bilder

Inwieweit besonders das zweite noch harmlos ist, darüber lässt sich wohl streiten. Ich bin mal gespannt, was diesem Buch noch alles passiert und in welcher Verfassung es ist, wenn es wieder zurückkehrt. Ich hoffe ja, dass sich irgendwer noch an etwas brutalere Aufgaben traut, „Leine dieses Buch an und gehen spazieren“ oder so vielleicht. Aber ich will hier nichts vorschreiben!

Als nächstes möchte ich mal einen kleinen Überblick geben, über verschiedene Suchanfragen, die auf meinen Blog führen. Viele Anfragen sind völlig normal und hängen auch logisch mit dem Inhalt meines Blogs zusammen, aber manche sind so komisch gestellt, dass ich grinsen muss, andere führen auch mal total am Thema vorbei. Ich fange mit ein paar Beispielen für normalere Anfragen an:

Michael Heller Grease führte ganze 27 mal auf meinen Blog, zusammen mit Schreibweisen in anderer Reihenfolge kommt er auf sage und schreibe 59, dabei sind noch nicht die Hairspray-Anfragen mitgezählt.

Danach folgt in der Statistik RENT Hürth, das mit verschiedenen Kombinationen auf insgesamt 47 Suchanfragen kommt.

Mit der Kombination Willemijn Verkaik Bart wurde mein Blog bereits 18 mal aufgerufen.

Die sind ja noch alle halbwegs normal und nachvollziehbar. Naja, die mit Willemijn und Bart vielleicht nicht so. Was erwarten die Leute denn zu finden? Aber über RENT in Hürth habe ich einen Bericht geschrieben und Michael taucht in vielen Berichten aus Hairspray- und Grease-Zeiten auf. Nun aber zu den interessanten Anfragen:

tolle bilder, aber das sage ich ja nicht zum ersten mal – Ich sage auch vieles nicht zum ersten mal, aber Bilder sind hier eher selten.

was muss man über philippe ducloux wissen – Also solch kostbares Wissen gebe ich doch hier nicht einfach preis.

kaninchenbau was tun? – Ich fürchte, wir reden aneinander vorbei, aber falls nicht: im ARGR-Forum anmelden, mit netten Leuten ermitteln und Spaß haben.

baskische kaninchen mit gemüse – Das Rezept hätte ich vielleicht beim Kochkurs mit dem SEK bekommen, aber mich hat ja keiner abgeholt.

wie gefällt euch grease in düsseldorf – Also mir gefiel es sehr gut!

valerie link gesehen einfach so mal ? – Ich glaube nicht, aber wahrscheinlich hätte ich sie auch nicht erkannt.

michael eisenburger freundin 3 mal – Ich bin es nicht!

Da sind doch interessante Sachen dabei, oder? Faszinierend finde ich, dass manche Leute scheinbar ganze Fragen bei Google eingeben. Das wäre mir viel zu anstrengend, außerdem schmeißt es eh die Hälfte der Wörter dabei raus. Und irgendwie erschreckend, dass es oft um das Privatleben von Darstellern geht, XY schwul, XY Freundin, XY Krankheit. Naja, jedem seine Interessen…

Meine Interessen (woah, Überleitung!) haben mich gestern mal wieder auf  Tour geschickt. Die erste Station war der Flashmob zur Rocky Horror Show am Kölner Dom. Die Aktion an sich fand ich echt gut. Das ist mal eine andere Art, Werbung für Musical zu machen und Fans konnten dabei gleich eingebunden werden. Ich hoffe, es bringt den nötigen Erfolg und der Musical Dome wird die paar Wochen gut gefüllt. Darunter, dass es als Promo-Aktion geplant und durchstrukturiert war, hat allerdings der Flashmob-Faktor etwas gelitten. Schon eine halbe Stunde vorher saßen kostümierte Leute dem Dom gegenüber und auch in Köln ist das mitten im Sommer nicht alltäglich. Diese Gestalten bekamen dann etwa kurz vor zwei den Auftrag, sich „unauffällig“ zu verteilen. Als dann der Time Warp leise losschallte, begann ein Grüppchen zu tanzen und nach und nach kamen von den Seiten immer mehr dazu. Das war schon toll. Mein Video davon gibt es hier.

Das hat schon Spaß gemacht, aber im Titel habe ich „ganz viel Spaß“ angekündigt. Wer ist dafür besser geeignet als die Jungs von Stanke ohne Strom? Richtig, keiner. So ging es nach einem Mittagessen al Notizblog 217 mal wieder nach Essen ins Chicago. Und da war gestern irgendwie der Wurm drin. Wegen Stromproblemen fing das Konzert schon eine halbe Stunde später an. Dafür war Stanke ohne Strom dann doch nicht ganz ohne Strom, sondern immerhin mit ein wenig Strom für die Bühne. Dazu kam, dass es über der Bühne vom Dach tropfte und so ein dekorativer, knallroter Eimer und eine Kaffeekanne als hübsche Bühnenelemente aufgestellt wurden.

Zum Konzert kann ich wieder gar nicht so viel sagen. Es war wie immer eine grandiose Stimmung, wie immer war die Musik einfach toll und wie immer kam auch Comedy nicht zu kurz. Nicht wie immer war, dass es keinen Special Guest gab, jedenfalls nicht im ersten Teil. Im zweiten Teil hat Lea Christin (ist das der Nachname? hat sie einen Nachnamen?) ein Lied singen dürfen. Sie hat mir sehr gut gefallen, von mir aus hätte sich auch noch ein Lied singen dürfen. Ich bin dafür, dass sie ab jetzt immer Musicalnachwuchs als Special Guest holen. Natürlich habe ich mich bei den vorigen Konzerten immer sehr auf die Special Guests gefreut, die ich kannte und sehr mag, aber für „die Kleinen“ ist das eine super Chance, Erfahrung und erste Fans zu sammeln. Nur Patricks Arbeitsverhalten sollten sie vielleicht kritisch hinterfragen und sich lieber nicht aneignen…

Aber auch wenn Patrick wieder sehr gut dabei war, war es ein richtig toller Abend. Dass SoS zwischenzeitlich Stanke ohne Songtext war, kennt man ja auch von der ein oder anderen seriösen Veranstaltung. Wie auch immer, ich hoffe, das nächste SoS kommt bald!