Über mich und den Blog

Hallo und schön, dass du da bist!

Melly lächelt in die Kamera. Sie trägt eine blaue, karrierte Bluse, einen Jeansrock und eine rote Leggins. Sie sitzt in einem elektrischen Rollstuhl.

Ich bin Melly, manchmal auch Melanie und im Internet meistens als melly_maeh anzutreffen. Angefangen habe ich mit diesem Blog im Sommer 2010. Zu Beginn mit einem Schwerpunkt auf kurze Musical-Berichte und Buch-Rezensionen. Im Laufe der Zeit kamen dann Inhalte zur Spinalen Muskelatrophie hinzu, Erfahrungen aus dem Leben mit dieser Behinderung und auch mal behindertenpolitische Texte. Ein weiterer Themenschwerpunkt hier ist das Gaming mit Behinderung.

Im Leben mit Behinderung, insbesondere mit Spinaler Muskelatrophie bin ich Expertin in eigener Sache. Die SMA wurde bei mir diagnostiziert, als ich noch keine eineinhalb Jahre alt war. Mit vier Jahren bekam ich meinen ersten elektrischen Rollstuhl und kurve seitdem selbstständig auf vier Rädern durch die Welt. Mein Interesse an behindertenpolitischen Themen wurde erst richtig geweckt, seit ich alleine wohne, dabei werde ich unterstützt durch Assistenz.

Musicals begleiten mich schon fast mein Leben lang. Ich war gerade in der Schule, als ich Starlight Express, mein erstes Musical, gesehen habe. Mittlerweile habe ich deutlich über 60 verschiedene Stücke gesehen. Einige davon auch in unterschiedlichen Inszenierungen, was immer besonders spannend ist. Ich habe also einen guten Überblick über die Musicallandschaft und kann eine fundierte Meinung äußern.

Meine Beziehung zum Gaming hat sich nicht so konstant durch mein ganzes Leben gezogen. In meiner Kindheit und frühen Jugend habe ich viel SuperNintendo und Gameboy gespielt. Auch das ein oder andere Computerspiel habe ich gezockt. Doch mit zunehmendem Fortschreiten meiner Behinderung und damit einhergehender Einschränkung meiner Bewegungsfähigkeit, wurde Gaming zunehmend schwieriger und letztlich unmöglich für mich. Es verging eine lange Zeit, ungefähr 15 Jahre, wo ich so gut wie nichts gespielt habe. Mittlerweile spiele ich aber wieder sehr regelmäßig, da viele Games gute Optionen bieten, die meine Einschränkungen ausgleichen. Und auch die Controller sind wieder besser für mich designt. Ich schildere gerne meine Eindrücke zu hilfreichen Optionen oder dem Fehlen eben dieser, um die Gamingwelt auf Spieler mit Behinderung aufmerksam zu machen und inklusiver zu gestalten.

Und so sind dies die Themen, mit denen ich mich auskenne. Ich schreibe sehr gerne dazu, aber unterhalte mich auch in Interviews darüber oder halte Vorträge. Wenn ihr mich und meine Meinung gebrauchen könnt, meldet euch gerne!