No Day But Today

Als musikalische Untermalung für diesen Beitrag habe ich eine Empfehlung für euch.

Ich habe mich gestern tätowieren lassen und bin sooo glücklich damit! Der Gedanke an ein Tattoo hat mich schon seit ein oder zwei Jahren immer mal wieder durchkreuzt, aber ich habe mich aus verschiedenen Gründen, hauptsächlich weil ich keine konkrete Idee hatte, nie weiter darauf eingelassen. In den letzten Wochen hat er mich dann aber doch immer mehr gepackt und nicht mehr los gelassen. Ich hatte mit einem Mal eine sehr genaue Vorstellung davon, was es werden sollte und so nahm das Projekt Tattoo immer mehr Form an.

Das Motiv war mir schon länger klar, ein Schriftzug mit „No Day But Today“. Seit ich RENT kenne, fühle ich mich von dieser Zeile zutiefst angesprochen und habe sie für mich als Lebensmotto angenommen. Stellte sich als nächstes die Frage nach dem Platz. Ich wollte es gerne auf einer Stelle haben, wo ich es selbst sehen kann, da ist bei mir die Auswahl ja dann schon relativ begrenzt. Ich habe mich also für die Innenseite von meinem rechten Unterarm entschieden. Das ist sowieso eine Stelle, auf der ich gute Schriftzüge ziemlich schön finde, also war auch diese Entscheidung gefallen.

Mit diesen konkreteren Vorstellungen machte ich mich auf die Suche nach einem barrierefreien Studio. Ich habe ein paar in Köln und Bonn angefragt, aber bei den meisten war die Barrierefreiheit nur bedingt gegeben. Irgendwann fiel mir dann ein, dass es hier nur wenige Meter von meiner Wohnung entfernt ein Studio gibt, welches keine Stufen hat. Somit war auch diese Entscheidung getroffen.

Nachdem ich dann auch noch eine Schriftart gefunden hatte, die sehr genau meiner Vorstellung entsprach, ging ich gestern Nachmittag dort vorbei und wollte eigentlich nur einen Termin für in ein paar Tagen ausmachen. Als es dann hieß, ich könne abends wieder kommen und es mir direkt stechen lassen, musste ich erstmal schlucken. Das ging plötzlich ziemlich schnell, aber mit dem Motto „No Day But Today“ in der Hand, nahm ich meinen Mut zusammen und den Termin an.

Den Mut hätte ich gar nicht so sehr gebraucht, denn das Stechen war nicht annähernd so schmerzhaft oder unangenehm, wie ich es mir vorgestellt hatte. Ehrlich gesagt, war bei mir schon manches Mal Blut abnehmen deutlich schlimmer. Als ich dann endlich das Ergebnis bewundern konnte, war ich einfach nur super glücklich mit meiner Entscheidung und total zufrieden.

Da ihr jetzt bestimmt alle neugierig seid, folgen nun noch ein paar Bilder:

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3 Gedanken zu „No Day But Today“

  1. Sehr, sehr cool! Und für ein erstes Tattoo ganz schön groß! Wie lange hat es ca gedauert? Ich hatte ja auch den Plan, mir in Berlin was stechen zu lassen, wenn ich am PCA aufgenommen werde 😀 aber ich glaube leider, dass sich das jetzt finanziell nicht mehr ausgeht.

    1. Ich weiß es nicht ganz genau, etwas zwischen 30 und 50 Minuten. Ich hatte kurz vor Schluss noch eine Zwangspause, weil der Traffo für die Nadel nicht mehr wollte 😀 Es fehlte nur noch der letzte Feinschliff an zwei Strichen und man hätte wahrscheinlich gar nicht gesehen, dass das noch nicht fertig war. Finde aber super, dass der dann noch das Gerät getauscht und fertig gemacht hat. Spricht für die Qualität.

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