GLEE – Ich bekenne meine Sucht

Heute Nachmittag habe ich die letzte Episode der ersten Staffel Glee geguckt und schon jetzt würde ich gerne noch eine und noch eine und noch eine Folge gucken. Ich hatte das Verlangen nach der nächsten Folge noch nie so stark wie bei dieser Serie. Überhaupt bin ich gar nicht so ein Serien-Gucker. Es gab bisher nur ganz wenige Serien, die ich wirklich ernsthaft verfolgt habe und ausgerechnet die wurden meistens früh wieder abgesetzt wie zum Beispiel Pushing Daisies, das ich fast genauso geliebt habe wie Glee, oder Moonlight.

Da Glee in Deutschland noch nicht läuft, habe ich irgendwann im Juni, also kurz nachdem die erste Staffel in Amerika beendet war, angefangen, online alle Folgen nachzuholen. Das hatte gleich zwei Vorteile, ich konnte gucken, wann ich wollte und so viel ich wollte. Das wiederum war aber auch ein Nachteil, weil die zweite Staffel erst nächste Woche anläuft und ich nicht so unendlich lange darauf warten wollte. Ich habe es dann trotz meiner Sucht geschafft, mich im Konsum ein wenig zu zügeln, was wirklich schwer war. Es ist mir mehr als ein Mal passiert, dass ich bloß noch eine Folge gucken wollte und danach ins Bett gehen und plötzlich war es zwei Uhr nachts und aus einer Folge wurden drei.

Auf Glee aufmerksam geworden bin ich, weil es als Musical-Serie angekündigt wurde und Darsteller wie Idina Menzel und Kristin Chenoweth in Gastrollen auftreten sollten. Für Musical-Freaks wie mich sind das Zauberworte, die einen sofort aufhorchen lassen. Irgendwie hat es dann trotzdem über ein halbes Jahr gedauert, bis ich es mal angeschaut habe. Aber so muss ich wenigstens nur eine Woche auf die zweite Staffel warten, auch gut! Die ersten zwei, drei Folgen hatten mich dann auch noch gar nicht so richtig gepackt. Ich fand sie ganz nett und wollte auch erstmal weiter gucken, aber ich war noch nicht so abhängig wie jetzt. Aber dann hat es „klick“ gemacht und ich war gefesselt.

Ich mag natürlich ganz besonders, dass so viel von richtig guten Stimmen gesungen wird. Wie ich bei „31 Lieder“ schon erwähnt habe, werden unter anderem Lieder aus den Charts neu verpackt und gefallen mir plötzlich. Aber ich finde auch ganz besonders toll, dass man bei jedem Charakter eine Entwicklung beobachten kann, das ist einfach so schön und macht Spaß. Deshalb stört mich auch gar nicht weiter, dass Glee schon ziemlich amerikanisch anmutet. Denn die Mischung aus Musik und Charakter-Entwicklung, gewürzt mit den tollen Darstellern, ist einfach ganz nach meinem Geschmack.

Ja, ich liebe, liebe, LIEBE GLEE!

0 Gedanken zu „GLEE – Ich bekenne meine Sucht“

  1. Schön, Mellylein=)
    Ja, ich finde auch die Folgen sind immer besser geworden mit der Zeit. Aber klar, es muss erstmal etwas klischeehaft sein, bevor sich etwas entwickeln kann und ich finde das haben alle.
    Ich will unbedingt die Volumne 2 von Season 1 haben!

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