„Moulin Rouge Story“ Schubring/Adenberg

„Komm ins Moulin Rouge“ fordert direkt der erste Track und wenn man dieser Einladung folgt, kann man knappe 1:30 Stunden in die Welt des wohl bekanntesten Pariser Varieté eintauchen. Die Kompositionen von Marc Schubring sind insbesondere bei den Shownummern sehr bildhaft, sodass es einem leicht fällt, sich die Tänze und das Geschehen auf der Bühne vorzustellen. Diese eingängige Musik lässt die CD zu einem Album werden, dass man gut auch mal nebenbei und gerne immer wieder hören kann, ohne sich vollständig darauf konzentrieren zu müssen.

Man sollte sich jedoch durchaus auch die Zeit nehmen, konzentriert hinzuhören, um den Texten von Wolfgang Adenberg die verdiente Wertschätzung entgegen zu bringen. Diese verdeutlichen das Auf und Ab im Leben der Protagonisten. Denn auf der einen Seite unterstützen sie die fröhliche Beschwingtheit der Musik, aber andererseits bilden sie oft auch einen schönen Kontrast und stellen die Dramatik in den Vordergrund. Durchweg jedoch sind sie stimmig gereimt und haben einen schönen Sprachfluss, was sie sehr gut singbar macht.

Für den Gesang haben sich die Kreativen mit Sabrina Weckerlin, Drew Sarich, Jan Ammann, Ethan Freeman und Adrian Becker namhafte Künstler ins Studio geholt, die ihre Sache ausgesprochen gut machen. Fans der genannten Darsteller werden mit jeweils mindestens einem Solo ihres Lieblings belohnt. Obwohl es eine Studioaufnahme ist, sind die Stücke nicht einfach nur eingesungen, sondern emotionsgeladen und leidenschaftlich interpretiert. Dadurch kann die bildhafte Musik den Zuhörer erst richtig ins Geschehen ziehen.

Ich bewerte dieses Album mit 4 von 5 Schafnasen. Es ist insgesamt wirklich ein gelungenes Album, dem für die fünfte Schafnase nur eine Kleinigkeit fehlt: obwohl einige Songs durchaus Ohrwurmcharakter bieten, hat sich bei mir keiner davon dauerhaft festgesetzt.

Meine kleine Veranstaltungsstatistik 2013

Ich weiß, ich weiß, ich bin ein kleines bisschen spät dran, aber besser spät als gar nicht. Nicht wahr? So stimmt die Statistik wenigstens, weil keine spontanen und überraschenden Besuche mehr hinzugekommen sind. Ich will euch auch gar nicht mit viel mehr Vorgeplänkel langweilen und lieber direkt die Fakten präsentieren.

Mein Veranstaltungstyp-Kuchen sah 2013 so aus:

Veranstaltungen 2013Das macht 22 Veranstaltungen in zwölf Monaten. Das sind 1,83 Veranstaltungen im Monat oder 0,42 pro Woche. Im Vergleich zum letzten Jahr verzeichne ich somit einen Rückgang um 62,07 %. Für die sonstigen Veranstaltungen bedeutet dies -50 %, für Konzerte -61,11 und für Musicals -63,89 %. Ehrlich gesagt, das ist nicht so viel wie ich insgesamt erwartet hatte. Als ich die einzelnen Termine aufgeschrieben habe, war ich positiv überrascht, wie viel schlussendlich doch zusammengekommen ist.

Auf die Monate gesehen verteilen sich die Veranstaltungen so:

Veranstaltungen 2013 je MonatEs gab tatsächlich doch nur zwei Monate ohne Veranstaltung und diese hängen nicht einmal zusammen. Es war zwar das ganze Jahr über nicht so, dass mir etwas gefehlt hätte oder ich dieses „Ich muss unbedingt mal wieder ins Musical“-Gefühl hatte, dennoch hat es sich rückblickend so angefühlt, als wären mehr „Veranstaltungslöcher“ da gewesen. So hilft der Jahresrückblick auch dabei, mir nochmal alle Veranstaltungen bewusst zu machen.

Alle Veranstaltungen im Detail:

Januar
07.01 Modays Night, Lars Redlich

Februar
09.02. Kino, Les Misérables

März
02.03. SnoWhite

April
06.04. Rocky Horror Show
20.04. Hairspray
26.04. WDR Rundfunk-Orchester plays Pop feat. Serkan Kaya und Judith Lefeber
27.04. Frühlings Erwachen

Mai
07.05. Hinterm Horizont
29.05. We Will Rock You Band-Night

Juni
03.06. Mondays Night, Kerstin Ibald
16.06. Nonnstop

Juli
20.07. Sommernacht

August
04.08. Scott Alan LIVE
23.08. Der Graf von Monte Christo
24.08. Der Schuh des Manitu
30.08. Kolpings Traum

Oktober
11.10. Carl van Wegberg in Concert
26.10. Nonnstop

November
02.11. Nonnstop
19.11. Gefährten
20.11. Hinterm Horizont
23.11. Jesus Christ Superstar

Und hier geht’s zur Statistik von 2012.

Welcher Musical-Typ bist du?

Du wolltest schon immer wissen, welcher Musical-Typ du eigentlich bist? Dann kommt hier deine Chance. Beantworte die folgenden sieben Fragen und das Rätsel wird gelöst. Merke dir einfach, welchen Antwort-Buchstaben du am häufigsten nutzt und sieh dir dann am Ende der Seite die Auflösung an. Viel Spaß!

Du hast ein Date – Was bringst du ihm/ihr mit?
A – Parfüm
B – rote Rose und Handkuss
C – Spritzblume
D – Kuscheltier
E – Best-of-Party-CD

Was sagst du als erstes zu ihm/ihr?
B – „Deine Augen leuchten wie Sterne…“
D – Du sagst nichts – du singst!
A – „Hallo, da bist du ja!“
C – „Hey, riech mal…!“
E – „Kennst du schon das neue Lied von…“

Was findet man in deiner Handtasche?
A – Portemonnaie, Schlüssel, Handy
E – (wie A +) MP3-Player
D – (wie A +) bunte Sachen
B – (wie A +) Spitzentaschentuch
C – (wie A +) Kram, Krempel, Zeugs

Was ist dein Traumberuf?
C – Zitronenfalter
D – Tierschützer/-pfleger
E – DJ
B – Bildhauer/Maler/…
A – Verwaltung

Wohin möchtest du gerne reisen?
E – Mallorca
D – Disneyland
C – Taka-Tuka-Land
B – Venedig/Paris
A – Holland

Wer war der Held deiner Kindheit?
D – Pippi Langstrumpf
A – Superman
E – Madonna
C – Tom/Jerry
B – Casanova

Wie hast du reagiert, als du den Titel dieses Tests gelesen hast?
A – „Aha.“
B – „Oooh… <3“
C – „Hahaha!“
D – „Yessss!“
E – „Öhm…“

Zur Auflösung bitte auf „Weiterlesen“ klicken bzw. ein Stück nach unten scrollen. Welcher Musical-Typ bist du? weiterlesen

MUSICAL CHALLENGE

Die liebe Ann-So hat eine wunderbare Musical-Challenge erfunden, an der ich dann jetzt auch endlich teilnehme.

Schreibe 4 deiner Lieblingsmusicals auf ohne auf die Fragen darunter zu achten:

1. Spamalot

2. Rocky Horror Show

3. Buddy

4. Grease

 

Schreibe jetzt 4 weitere Musicals auf, die dir gerade in den Sinn kommen:

5. Wicked

6. Die Päpstin

7. Marie Antoinette

8. Tanz der Vampire

 

Beantworte nun folgende Fragen:

Deine Lieblingsfigur aus 1?
Sir Robin

Deine Hassfigur aus 2?
Dr. Scott

Dein Lieblingslied aus 3?
Peggy Sue

Welche Rolle in 4 würdest du am liebsten spielen?
Rizzo

Hast du 5 schon einmal live gesehen?
Schon… 13 mal

Was/Welches Lied kommt dir als erstes in den Sinn, wenn du an 6 denkst?
Einsames Gewand

Würdest du 7 weiter empfehlen?
Auf jeden Fall

Kennst du alle Texte aus 8?
Ja

Welche Figuren aus 3 und 5 würden sich gut verstehen/sollten sich treffen?
Hipockets Duncan und der Zauberer

Hättest du gerade lieber Karten für 4 oder für 6?
Grease

Welches ist dein Lieblingspärchen aus 1-8?
Sandy und Danny

Wann hast du das erste Mal von 4 gehört?
Äh… ich habe irgendwan mit 14 oder so den Film gesehen

Kombiniere eine Liedzeile aus 1 mit einer Liedzeile aus 7!
Wir werden nichts am Broadway,
denn wir haben keine JINKS.
Festgelegt ist unser Schicksalslauf,
der Wunsch zu fliehen bleibt Fantasie.

Gefällt dir der Prolog/die Eröffnungsszene aus 2 oder aus 6 besser?
Rocky Horror Show, ich liebe Science Fiction Double Feature

Gibt es von 3 einen Film? Wenn nein, sollte es deiner Meinung nach einen geben?
Ja, unbedingt! Wobei das Mitmachen da zu kurz käme…

Ein Lied aus 8, das dir gerade einfällt?
Knoblauch

Mit welcher Figur aus 1-8 kannst du dich am ehesten identifizieren?
Elphie

Dieses Lied aus 5 geht ja mal gar nicht!
Ein seelenvoller Mann

Würde 2 auch in die heutige Zeit passen?
Ja

Würdest du 7 gerne selbst inszenieren? Wenn ja, wie?
Auf jeden Fall klassisch mit tollen, pompösen Kleidern. Ich fand die Tecklenburger Inszenierung ziemlich gut, daran würde ich mich orientieren.

SUPERFRAGE: Nehme das Thema aus 1, den Ort aus 2, die Zeit aus 3, das Titellied aus 4, die männliche Hauptfigur aus 5, die weibliche Hauptfigur aus 6, den Antiheld/Gegenspieler/Bösen aus 7 und die Schlussszene aus 8 und du hast dein SUPER-MUSICAL!
Danny versucht zusammen mit Elphaba in den 50er Jahren auf Transsexual Transilvania Anastasius den heiligen Gral abzujagen und sie singen „You’re the one that I want“. Im heiligen Gral befand sich leider Vampirblut, sodass alle mehr oder weniger sterben. Dieses Musical wird ein Hit!

 

Les Misérables – Der Film

Ich habe schon so lange nicht mehr über etwas musicalmäßiges oder gar einen Film geschrieben, ich weiß gar nicht, ob ich das noch kann. Also dann mal los:

Als ich in den Kino-Saal kam, war ich überrascht, wie viele Leute da waren. Es waren schätzungsweise 70 – 80 Leute, was ich für einen Musical-Film sehr beachtlich finde, wenn man dann auch noch bedenkt, dass es Samstag am Karnevals-Wochenende und ein Kino im Rheinland waren. Gestern gab es in 120 Kinos in Deutschland und Österreich ein Premieren-Event zu Les Misérables, bei dem erst eine Live-Schaltung vom Roten Teppich der Berlinale und im Anschluss der Film gezeigt wurden. Den Roten Teppich hätte ich persönlich nicht gebraucht, aber es gab doch ein paar interessante Infos und Hugh Jackman und Anne Hathaway haben einen sehr sympathischen Eindruck hinterlassen. Dieses Vorgeplänkel war also ganz gut gemacht und wurde nicht langweilig.

Dann ging der Film endlich los und er war so gut! Ich muss dazu sagen, dass ich LesMis bisher nicht live gesehen habe und die Musik mich noch nicht ganz gepackt hatte. Mit den ersten Trailern zum Film stiegen jedoch Interesse und Vorfreude im gleichen Maß stark an. Mittlerweile liebe ich sogar schon einige Lieder aus LesMis und frage mich, wie ich sie all die Jahre übergehen konnte. Aber zurück zum Film: Bedingt durch die Verfilmung von Mamma Mia! war ich doch etwas skeptisch, was so eine Star-Besetzung angeht und hätte mir lieber in allen Hauptrollen „echte“ Musicaldarsteller gewünscht. Im Gegensatz zu Mamma Mia! gab es bei LesMis aber keinen Totalausfall zu beklagen und alle sangen befriedigend bis sehr gut. Am schlechtesten hat dabei wohl Russell Crowe als Javert abgeschnitten, was bereits am Roten Teppich angesprochen wurde, da er häufig nur Sprechgesang erklingen ließ. Für mich war das nicht weiter tragisch und sein Spiel hat dieses Manko wett gemacht. Bei Hugh Jackman als Jean Valjean sah das ganze dann schon anders aus. Es gab zwar auch die ein oder andere Stelle, die stimmlich etwas mehr Power hätte vertragen können, aber insgesamt war das eine saubere Leistung und vor allem schauspielerisch überragend. Anne Hathaways I dreamed a dream in der Rolle der Fantine wurde im Vorfeld von einigen zerissen, da sie es eher zerbrechlich singt und nicht so kraftvoll heraus beltet, wie man es von diesem Stück gewohnt ist. Mir hatte schon im Trailer ihre Version sehr gut gefallen, aber im Gesamtkontext des Films fand ich es noch passender. Überhaupt hat sie eine sehr gute Darstellung abgeliefert, mit der sie alle Auszeichnungen, die sie bekommen hat und bekommen kann, mehr als verdient. Wer auch unbedingt ausgezeichnet werden sollte, ist Eddie Redmayne als Marius, auch wenn immer mindestens der ganze Kopf beim Singen mit Vibrato gewackelt hat, was ich zwischendurch doch etwas witzig fand. Davon abgesehen hat er aber sehr überzeugend gespielt und konnte vor allem auch gesanglich überzeugen. Amanda Seyfried als Cosette war niedlich und hat damit wohl ihren Job sehr gut erfüllt. Leider hat sie mir stimmlich nicht gut gefallen, da sie oft extrem piepsig war. Ich weiß nicht, in wie weit das die Partitur vorgibt oder sie nicht tiefer kommt. Wenn es für Amanda noch singbar gewesen wäre, hätte es meinen Ohren gut getan, die Vorlage etwas herunter zu transponieren. Über Aaron Tveit als Enjolras und Samantha Barks als Éponine muss ich nicht viel sagen, beide waren absolut überzeugend in Spiel und Gesang. Hier war die Broadway-/Westend-Erfahrung eben doch deutlich zu spüren. Für die großen Ensemble-Nummer wurde auf einige ehemalige und aktuelle Darsteller der LesMis-Produktionen zurück gegriffen. Kerry Ellis habe ich leider vergeblich gesucht, aber wenn ich noch einmal ins Kino gehe, nehme ich meine Brille mit und werde noch genauer auf die Leute bei Master of the house achten. Im Gegensatz dazu war es dann allerdings sehr leicht Andy Coxon zu finden, worüber ich mich ebenso gefreut habe.

Der Film ist wirklich gut gelungen. Ich mochte die vielen Nahaufnahmen, aber auch die Kamerafahrten nach oben heraus haben mir sehr gefallen, weil dadurch die großen Szenen deutlich an Schwung und Präsenz gewonnen haben. Ich möchte auch unbedingt lobend erwähnen, dass die Lieder nicht vorher im Studio eingesungen, sondern live am Set aufgenommen wurden. Damit hat man etwas Neues gewagt, dass sich aber sehr gelohnt hat. Das Geschehen bleibt dadurch authentischer. Nicht verstehen kann ich allerdings, dass man die paar gesprochenen Sätze für Deutschland synchronisiert hat. Teilweise handelte es sich nur um Halbsätze mitten im Lied, was mich dann sehr gestört hat, weil man durch die Sprachwechsel dann für einen Moment aus der Handlung heraus gerissen wurde. Ansonsten bin ich jedoch vollends zufrieden und freue mich schon, dass ich den Film nochmal gucken „muss“.

Meine kleine Veranstaltungsstatistik 2012

Die Welt ist also nicht untergegangen. Na, das ist doch ein guter Anlass, um vor der letzten Woche des Jahres 2012 meine Veranstaltungsstatistik zu veröffentlichen. Wie im letzten Jahr habe ich wieder einen Überblick über die Veranstaltungen pro Monat erstellt und eine Übersicht über die Verteilung von Musicals, Konzerten und sonstigen Veranstaltungen. Ebenso habe ich wie im letzten Jahr auch den noch anstehenden Silvester-Besuch schon mit eingerechnet.

Meine Veranstaltungen 2012 verteilen sich wie folgt:

Kreisdiagramm

Verglichen zum letzten Jahr habe ich damit den Schnitt von 4 „sonstigen Veranstaltungen“ gehalten. Bei Konzertbesuchen habe ich ihn um 5,88 % gesteigert und bei Musicalbesuchen sogar  um sagenhafte 24,14 %. Wie ihr seht, habe ich in diesem Jahr genau doppelt so viele Musicals gesehen wie Konzerte und mit insgesamt 58 Veranstaltungen komme ich auf durchschnittlich 1,12 Veranstaltungen pro Woche.

Aufgeschlüsselt nach Veranstaltungen pro Monat sieht das ganze dann so aus:

BalkendiagrammInteressant finde ich hier, dass es im September und Oktober trotz Ausbildungsbeginn nochmal rauf ging. Aber ihr seht, den hohen Durchschnitt und Arbeiten habe ich nicht lange nebeneinander durchgehalten.

Und hier dann noch die Gesamtübersicht:

Januar
03.01. Kein Pardon
07.01. Full Monty
09.01. Mondays Night Roberta Valentini
20.01. Rocky Horror Show
26.01. Grease

Februar
03.02. Musical Highlights
04.02. King Kong
06.02. Mondays Night Maricel
10.02. Grease
11.02. Grease
12.02. Lars but not least
17.02. Elisabeth
18.02. Grease
25.02. Forum junger Künstler

März
10.03. Linie 1
30.03. Musical Rocks
31.03. Et Lisbeth

April
02.04. Mondays Night Enrico de Peri
05.04. Die Tagebücher von Adam und Eva
11.04. Kein Pardon
15.04. Company (Musical im Kino)
27.04. WDR Rundfunk Orchester plays Rock mit Serkan Kaya
29.04. Kein Pardon

Mai
05.05. Ein Mann geht durch die Wand
12.05. Musical Gala
24.05. Stanke ohne Strom

Juni
02.06. Hair, Wuppertal
17.06. Hair, Bonn
27.06. Rebecca

Juli
01.07. Die Tagebücher von Adam und Eva
06.07. ZERO
14.07. Marie Antoinette
19.07. Frankenstein (Theater im Kino)
20.07. Tanz der Vampire
21.07. Hinterm Horizont
25.07. Kein Pardon
27.07. Stanke ohne Strom
28.07. Sommernacht des Musicals

August
03.08.Rebecca
04.08. Rebecca
06.08. Mondays Night Vera Bolten
10.08. Hairspray

September
01.09. Nächster Stop New York
08.09. RENT
10.09. Musical & Mehr Part II
14.09. RENT
29.09. Musical Allstars

Oktober
01.10. Mondays Night Jana Stelley
03.10. Cats
06.10. Thrill me
07.10. Cats
20.10. Kein Pardon
27.10. Thrill me

November
03.11. Rebecca
09. – 11.11. Odenwald mit Filmdreh
29.11. Premiere „Untot in Deutschland“

Dezember
22.12. KATiELLis Christmas
* 31.12. Kein Pardon

Damit wäre zur Statistik für dieses Jahr alles gesagt und ich kann ein in vielerlei Hinsicht erfolgreiches 2012 abschließen. Ich wünsche euch schöne Feiertage, verbringt sie gemütlich im Kreise eurer Lieben, genießt das viele Essen und lasst euch nett beschenken! Mein Blog geht hiermit in die „Feiertagspause“ und wir lesen uns im nächsten Jahr wieder. Macht’s gut!

Meine kleine Veranstaltungsstatistik 2011

In zwölf Tagen ist schon Heilig Abend! Da ich gerade mit Heike unsere ganzen vergangenen Termine zusammengesucht habe, ist das doch ein optimaler Anlass ein wenig zu bloggen.

Tief in mir schlummert ja nicht nur meine Redakteursseele, auch die kleine Statistikerin werde ich nicht mehr los. An solchen Dingen erfreut sie sich sehr und will dann gleich lustige Statistiken aufstellen und mit der ganzen Welt teilen. In der Schule habe ich ja nun gelernt, wie man solche Daten schön veranschaulichen kann und deshalb habe ich mein Wissen direkt mal genutzt und mit Excel zwei wunderschöne Diagramme erstellt.

Zu beachten ist, dass in die Erhebung die für Dezember geplanten Veranstaltungen, nämlich Maricels Konzert und das Silvester-SoS, schon eingeflossen sind. Damit komme ich 2011 auf insgesamt 50 Veranstaltungen in drei Kategorien:

Irgendwann, es war etwa Mitte des Jahres, glaube ich, habe ich das Gefühl gehabt, dass der Konzertanteil in diesem Jahr fast größer werden könnte als der Musicalanteil. Nun, wie ihr seht, haben die Musicals doch noch ganz gut wieder aufgeholt, außerdem gab es eine längere SoS-Pause, die sicherlich nicht unerheblich an den Einbußen beteiligt ist.

Als nächstes habe ich mal geguckt, wie viele Veranstaltungen ich in den einzelnen Monaten besucht habe. Natürlich habe ich dafür auch wieder ein schickes Diagramm gemalt:

Ich habe mich ehrlich gesagt über Mai und Juni gewundert. Allerdings liegen die beiden Monate genau zwischen dem Ausflug nach Stuttgart und den Reisen nach Fulda und Berlin, also vermutlich war einfach kein Geld mehr da. Zu Januar sage ich jetzt mal nichts… Was ich ziemlich lustig fand, war, dass ich eigentlich vorhatte, die erste Zeit mit der Schule etwas ruhiger angehen zu lassen. Schulbeginn war Anfang September, ihr seht, wie gut das Vorhaben umgesetzt wurde.

Damit dieser Beitrag nicht nur aus trockenen Grafiken besteht, kommt hier noch eine kleine Jahresrückblickliste:

Januar

  • 2x Musical Rocks!
  • Stunksitzung
  • Musical Allstars
  • Spring Awakening
  • Holiday on Ice
  • Grease
  • BACKSTAGE Willemijn Verkaik

Februar

  • Grease
  • 2x Wicked
  • BACKSTAGE Geheimkonzert
  • Oklahoma

März

  • Jekyll & Hyde
  • Der kleine Horrorladen
  • SoS
  • Musical & More
  • Wicked

April

  • tick, tick … BOOM
  • Limit live
  • Ich war noch niemals in New York
  • SoS

Mai

  • Petticoat

Juni

  • SoS
  • Wicked

Juli

  • 2x Rocky Horror Show
  • Die Päpstin
  • Tarzan
  • Sister Act

August

  • Jesus Christ Superstar
  • Stanke Hautnah
  • Hinterm Horizont
  • We Will Rock You

September

  • Wicked
  • Patrick Stanke solo
  • BACKSTAGE Drew Sarich
  • Rocky Horror Show

Oktober

  • Wenn Rosenbläter fallen
  • Musical Allstars
  • Josh Groban
  • 2x Elisabeth

November

  • Full Monty
  • 2x Elisabeth
  • tick, tick … BOOM
  • Musical meets Christmas

Dezember

  • Maricel in Concert (18.12.)
  • SoS (31.12.)

So, und jetzt dürft ihr mir sagen, wie vollkomen bescheuert ich doch bin!

Durch meine Finger rinnt die Zeit

Wo ist das Wochenende geblieben?? Auf einen Teil davon habe ich mich ein Jahr gefreut, auf den anderen auch immerhin ein halbes und nun ist es schon wieder vorbei. Zeit ist doch irgendwie was komisches, besonders wenn man so wenig schläft und sich eh die ganze Wahrnehmung verschiebt. Ich habe das Gefühl, seit Samstagabend das restliche Wochenende auf Droge verbracht zu haben. Gut, das muss nicht unbedingt am Schlafmangel liegen, sondern könnte auch durch die Patrick/Sabrina- und Drew-Droge bedingt sein, das will ich jetzt mal nicht ausschließen…

Patrick Stanke – Ich bin Musik, 24.09.2011

Jaaa… Der Name war Programm, so viel kann ich schon mal festhalten. Ihr wisst ja, dass mir bei Patricks Konzerten immer wieder die Worte fehlen. Auch wenn ich dieses Mal etwas anderes als SoS erwartet und bekommen habe, fällt es mir nicht leichter, etwas von dem Abend wiederzugeben. Das Konzert hatte den Untertitel „10 Jahre Patrick Stanke“, Zitat Patrick: „Das klingt ja wie ein Kindergeburtstag“, und so gab es über den Abend verschiedene Eindrücke aus Musicals, in denen er gespielt hat. Passend zum Thema des Abends war natürlich auch Sabrina Weckerlin dabei und sie war nicht nur Gast, sondern durfte einen recht großen Teil des Abends füllen. Ich liebe die beiden so unglaublich auf der Bühne und zusammen sind sie unschlagbar genial. Es war ein wunderschönes Konzert, welches ich trotz Müdigkeit und Erschöpfung nach einem 4-stündigen Einstellungstest genießen konnte.

Drew Sarich – Me and my guitar, 25.09.2011

Mir ging es gar nicht gut. Ich stand kurz vor einer Migräne, hatte also üble Kopfschmerzen und einen seltsamen Kreislauf. Wäre dieses Konzert nicht so eine einmalige Chance gewesen und hätte ich nicht Ann-So und Marije zu Besuch gehabt, ich wäre zuhause geblieben und ins Bett gekrochen. Ich bin also doch gefahren und habe es nicht bereut. Auf der Fahrt konnte ich etwas dösen und so ging es mir dann auch nicht mehr ganz so dreckig. Das Chaos vor Konzertbeginn wiederum war nicht so gesundheitsförderlich, aber dann ging es irgendwann endlich los. Das ganze Konzert wurde mit eigenen Songs von Drew gefüllt. Drews Musik hat mir sehr, sehr gut gefallen. Von Drew, seiner Stimme und Bühnenpräsenz mal ganz abgesehen. Er war genial! Ich meine, wie gut kann ein Künstler sein, dass mir der Abend trotz elendiger Kopfschmerzen in guter Erinnerung ist? Danke, Drew!

Ich sollte wohl mal wieder bloggen…

Tarzan und Sister Act – 22./23. Juli 2011, Hamburg

Ja ja, ist schon ein wenig her, ich weiß. Eigentlich wollte ich schon gar nicht mehr drüber schreiben, aber ich zwinge mich dann mal zu Kurzberichten jeweils.

Tarzan war sehr schön. Ich habe es geschafft, zwei Cover zu haben, die ich schon bei meinem ersten Besuch vor zwei Jahren in der jeweiligen Rolle hatte. Vinicius Gomes hatte ich mir auch als Terk gewünscht und mich so sehr über ihn gefreut. Er war super lustig und noch genialer als vor zwei Jahren. Über Isabel Trinkaus als Jane hatte ich mich erst nicht so gefreut, ich hätte gerne mal Elisabeth gesehen, bevor sie geht. Aber so hatte ich meine tolle, tolle Jane von vor zwei Jahren, die wieder total super war. Mit Alex Klaws hatte ich dann einen deutlich erwachseneren Tarzan als in meiner ersten Show. Er war gut und lustig, hat mir gefallen. Allerdings hat er mir manchmal beim Sprechen mit Menschen zu sehr gebrüllt. Jonna Schwertner als Kala war eine ganz tolle Mama. Besonders ihr Zusammenspiel mit Jaden Bojsen, dem schnuffelig-tollen kleinen Tarzan, war einfach nur schön. Trotzdem hat mir bei ihr noch etwas, das ich nicht genauer definieren kann, bis zur Perfektion gefehlt. Perfekt war dafür Kevin Kraus als Kerchak. Er hat ihn bis in die äußersten Fasern seines Affenfells ausgespielt, ganz toll. Insgesamt war es eine ganz fantastische Show und ich habe einen wundervollen Abend gehabt.

Gegen so eine Vorlage konnte Sister Act gar nicht ankommen. Trotzdem denke ich, dass es gut war, Sister Act als zweites zu sehen, sonst hätte Tarzan es wohl aus meiner Erinnerung gepustet. Das soll jetzt nicht heißen, dass Sister Act schlecht war, es war nur nicht so überragend. Von der Musik kannte ich nicht viel und ich bin froh, die CD bisher nicht gekauft zu haben. Die Lieder klangen beim ersten Eindruck relativ gleich und blieben nicht hängen. Ich finde sie recht langweilig, sie funktionieren für mich nur mit dem Geschehen auf der Bühne.
Die Darsteller haben auf jeden Fall das beste draus gemacht. Besonders genial fand ich Martine de Jager als Mary Patrick, sie ist eine echt geniale Komikerin. Ich würde gerne mal ihr Solo-Programm sehen. Als Deloris hat mich Patricia Meeden beeindruckt. Sie hat eine schöne, interessante Stimme, die ich in einem so zarten Persönchen nicht erwartet hätte. Tetje Mierendorf hat als Bones die Rolle seiner Lebensbestimmung gefunden, also neben Edna versteht sich… Er war einfach super lustig. Auch der Rest war gut, nur hat das ganze Stück halt nicht so viel Eindruck hinterlassen. Ich hatte eine schöne Vorstellung und würde mir Sister Act in NRW auch nochmal angucken, dafür nach Hamburg reisen würde ich allerdings kein zweites Mal.

Jesus Christ Superstar – 05. August 2011, Tecklenburg

Hm. Ehrlich gesagt, fällt es mir total schwer darüber was zu schreiben, weil ich weder so richtig was zu meckern habe, noch hat es mich vollends begeistert. Es war eine sehr schöne Vorstellung und Tecklenburg lohnt sich einfach immer, aber manche Dinge haben mich dann doch verwirrt und damit meine ich nicht die etwas gewöhnungsbedürftige Übersetzung. Was macht das Kind auf der Bühne, welche Bedeutung hat es? Mussten unbedingt „lustige“ Tanznummern hineingezwungen werden?
Aber auch hier konnten mir die Menschen auf der Bühne wieder alles retten, so dass ich letztlich doch begeistert bin. Ja, meine Gefühlslage ist irgendwie schizophren… Ich fange mal beim Regisseur Marc Clear an, der außerdem die Rolle des Pilatus übernahm. Er war toll und hat die Zerrissenheit seiner Rolle sehr glaubwürdig, aber deutlich gezeigt. Schauspielerisch gut war auch Mischa Mang als Judas, gesanglich mochte ich ihn allerdings nur bei Superstar. Mich ärgert bei JCS immer, dass die Nebenrollen alle so richtig klein sind. Da kann man gar nicht richtig eine Rolle anhimmeln, dann ist die aktive Bühnenzeit schon vorbei. Thomas Hohler hätte für mich als Simon noch viel länger zum Kampf aufrufen können, weil er, trotz extrem seltsamer Choreographie, echt genial war. So geht auch Petrus immer ziemlich unter und Frank Winkels hätte das nicht verdient, er war nämlich toll. Auch Femke Soetenga hat aus Maria Magdalena mehr als nur das nötigste heraus geholt. Ich liebe sie und ihre Stimme ja schon seit Chess 2009 und sie bestätigt mir jedes Mal, dass meine Liebe nicht deplatziert ist. Ach ja, einen Jeus gab es natürlich auch noch, Patrick Stanke. J., die gerne anonym bleibt, meinte vorher „Er wandelt ziemlich heilig über die Bühne“ und das stimmt. Ich weiß nicht genau, wie ich das beschreiben soll. Also gesanglich war er absolut genial, das war ja zu erwarten. Auch schauspielerisch ist es ja nicht falsch, dass er heilig rumwandelt, für mich war das nur einfach nicht sehr spannend. Ja, so viel dann mal von meinen wirren Gefühlen zu JCS in Tecklenburg.

Patrick Stanke Hautnah – 06. August 2011, Wuppertal

„Was für ein Konzert ist das morgen?“ fragte meine Tante auf der Fahrt nach Tecklenburg „Morgen singt unser Jesus.“ Und wie er gesungen hat! Die Konzert-Beschreibung war für mich, die ja schon mal bei SoS von Patrick „begrabbelt“ wurde, ziemlich beängstigend, sollte es doch so nah wie nie sein. Aber an meinem Tisch ganz hinten saß ich dann doch ganz gut und sicher.
Das Konzert war musikalisch ziemlich ruhig angelegt. Mir hat das sehr gefallen und ich habe mich zu keiner Zeit auch nur ansatzweise gelangweilt, im Gegenteil, es hätte noch ganz lange so weitergehen dürfen. Außerdem ist dann keiner zum Party Machen aufgesprungen und ich konnte die ganze Zeit die Bühne sehen. Also Hautnah oder SoS, ich könnte mich nicht entscheiden, weil beides toll ist und seine Vorzüge hat. Jedenfalls hat Patrick gezeigt, dass er auch ohne die Jungs und fast ohne Gast einen Konzertabend toll gestalten und durchziehen kann.

Ein Rundumschlag – Kreatives, Kurioses und viel Spaß

Also ich werde heute über mehrere und verschiedenste Dinge schreiben. Ich habe für diesen Beitrag schon voll den Plan, das hatte ich noch nie. Mal sehen, ob das gut geht. Für gewöhnlich schreibe ich einfach drauf los und seh am Ende, was dabei rum kam.

Den Anfang macht die Buch-Aktion. Von seiner ersten Station habe ich schon Bilder bekommen, die ich natürlich zeigen möchte. Heike meint: „Ich habe mir etwas Harmloses ausgesucht, es ist ja immer noch ein Buch.“ Und schickte mir diese Bilder

Inwieweit besonders das zweite noch harmlos ist, darüber lässt sich wohl streiten. Ich bin mal gespannt, was diesem Buch noch alles passiert und in welcher Verfassung es ist, wenn es wieder zurückkehrt. Ich hoffe ja, dass sich irgendwer noch an etwas brutalere Aufgaben traut, „Leine dieses Buch an und gehen spazieren“ oder so vielleicht. Aber ich will hier nichts vorschreiben!

Als nächstes möchte ich mal einen kleinen Überblick geben, über verschiedene Suchanfragen, die auf meinen Blog führen. Viele Anfragen sind völlig normal und hängen auch logisch mit dem Inhalt meines Blogs zusammen, aber manche sind so komisch gestellt, dass ich grinsen muss, andere führen auch mal total am Thema vorbei. Ich fange mit ein paar Beispielen für normalere Anfragen an:

Michael Heller Grease führte ganze 27 mal auf meinen Blog, zusammen mit Schreibweisen in anderer Reihenfolge kommt er auf sage und schreibe 59, dabei sind noch nicht die Hairspray-Anfragen mitgezählt.

Danach folgt in der Statistik RENT Hürth, das mit verschiedenen Kombinationen auf insgesamt 47 Suchanfragen kommt.

Mit der Kombination Willemijn Verkaik Bart wurde mein Blog bereits 18 mal aufgerufen.

Die sind ja noch alle halbwegs normal und nachvollziehbar. Naja, die mit Willemijn und Bart vielleicht nicht so. Was erwarten die Leute denn zu finden? Aber über RENT in Hürth habe ich einen Bericht geschrieben und Michael taucht in vielen Berichten aus Hairspray- und Grease-Zeiten auf. Nun aber zu den interessanten Anfragen:

tolle bilder, aber das sage ich ja nicht zum ersten mal – Ich sage auch vieles nicht zum ersten mal, aber Bilder sind hier eher selten.

was muss man über philippe ducloux wissen – Also solch kostbares Wissen gebe ich doch hier nicht einfach preis.

kaninchenbau was tun? – Ich fürchte, wir reden aneinander vorbei, aber falls nicht: im ARGR-Forum anmelden, mit netten Leuten ermitteln und Spaß haben.

baskische kaninchen mit gemüse – Das Rezept hätte ich vielleicht beim Kochkurs mit dem SEK bekommen, aber mich hat ja keiner abgeholt.

wie gefällt euch grease in düsseldorf – Also mir gefiel es sehr gut!

valerie link gesehen einfach so mal ? – Ich glaube nicht, aber wahrscheinlich hätte ich sie auch nicht erkannt.

michael eisenburger freundin 3 mal – Ich bin es nicht!

Da sind doch interessante Sachen dabei, oder? Faszinierend finde ich, dass manche Leute scheinbar ganze Fragen bei Google eingeben. Das wäre mir viel zu anstrengend, außerdem schmeißt es eh die Hälfte der Wörter dabei raus. Und irgendwie erschreckend, dass es oft um das Privatleben von Darstellern geht, XY schwul, XY Freundin, XY Krankheit. Naja, jedem seine Interessen…

Meine Interessen (woah, Überleitung!) haben mich gestern mal wieder auf  Tour geschickt. Die erste Station war der Flashmob zur Rocky Horror Show am Kölner Dom. Die Aktion an sich fand ich echt gut. Das ist mal eine andere Art, Werbung für Musical zu machen und Fans konnten dabei gleich eingebunden werden. Ich hoffe, es bringt den nötigen Erfolg und der Musical Dome wird die paar Wochen gut gefüllt. Darunter, dass es als Promo-Aktion geplant und durchstrukturiert war, hat allerdings der Flashmob-Faktor etwas gelitten. Schon eine halbe Stunde vorher saßen kostümierte Leute dem Dom gegenüber und auch in Köln ist das mitten im Sommer nicht alltäglich. Diese Gestalten bekamen dann etwa kurz vor zwei den Auftrag, sich „unauffällig“ zu verteilen. Als dann der Time Warp leise losschallte, begann ein Grüppchen zu tanzen und nach und nach kamen von den Seiten immer mehr dazu. Das war schon toll. Mein Video davon gibt es hier.

Das hat schon Spaß gemacht, aber im Titel habe ich „ganz viel Spaß“ angekündigt. Wer ist dafür besser geeignet als die Jungs von Stanke ohne Strom? Richtig, keiner. So ging es nach einem Mittagessen al Notizblog 217 mal wieder nach Essen ins Chicago. Und da war gestern irgendwie der Wurm drin. Wegen Stromproblemen fing das Konzert schon eine halbe Stunde später an. Dafür war Stanke ohne Strom dann doch nicht ganz ohne Strom, sondern immerhin mit ein wenig Strom für die Bühne. Dazu kam, dass es über der Bühne vom Dach tropfte und so ein dekorativer, knallroter Eimer und eine Kaffeekanne als hübsche Bühnenelemente aufgestellt wurden.

Zum Konzert kann ich wieder gar nicht so viel sagen. Es war wie immer eine grandiose Stimmung, wie immer war die Musik einfach toll und wie immer kam auch Comedy nicht zu kurz. Nicht wie immer war, dass es keinen Special Guest gab, jedenfalls nicht im ersten Teil. Im zweiten Teil hat Lea Christin (ist das der Nachname? hat sie einen Nachnamen?) ein Lied singen dürfen. Sie hat mir sehr gut gefallen, von mir aus hätte sich auch noch ein Lied singen dürfen. Ich bin dafür, dass sie ab jetzt immer Musicalnachwuchs als Special Guest holen. Natürlich habe ich mich bei den vorigen Konzerten immer sehr auf die Special Guests gefreut, die ich kannte und sehr mag, aber für „die Kleinen“ ist das eine super Chance, Erfahrung und erste Fans zu sammeln. Nur Patricks Arbeitsverhalten sollten sie vielleicht kritisch hinterfragen und sich lieber nicht aneignen…

Aber auch wenn Patrick wieder sehr gut dabei war, war es ein richtig toller Abend. Dass SoS zwischenzeitlich Stanke ohne Songtext war, kennt man ja auch von der ein oder anderen seriösen Veranstaltung. Wie auch immer, ich hoffe, das nächste SoS kommt bald!