#ZiemlichbesteAssistenz Challenge

Seit einigen Tagen läuft auf Facebook und ein bisschen auch auf Twitter die #ZiemlichbesteAssistenz Challenge. Eine Challenge, bei der Menschen mit Behinderung in kurzen Videos zeigen, warum für sie die Assistenz so wichtig ist.

#‎ZiemlichbesteAssistenz‬ Challenge!
Menschen mit Behinderung brauchen persönliche Assistenz, um selbstbestimmt leben zu können. Aktuell wird ein Gesetz verhandelt, bei dem sich Verschlechterungen für die Assistenz abzeichnen. Mit dieser Challenge möchten wir zeigen, wie wichtig Assistenz für uns ist und wieviele Jobs an diesem Thema hängen. Deswegen: Mach ein kurzes Video (Max. 15 Sekunden), in dem Du zeigst, was Du nur mit Assistenz tun kannst. Danach nominierst Du 5 weitere Personen mit Assistenzbedarf oder Personen, die als Assistenten arbeiten. Wenn Du AssistentIn bist, machst Du ein Video, das zeigt, was der Job für Dich bedeutet.
‪#‎mitAssistenz‬

Der Umgang mit dem Thema ist unheimlich kreativ und es sind schon sehr viele tolle Videos entstanden. Auch ich habe mich natürlich schon beteiligt. In meinem Video geht es darum, dass mir viele meiner Musical-Abenteuer nur möglich waren, da ich mit Assistenz lebe. Doch hört Assistenz damit noch lange nicht auf, sie ermöglicht mir in allen Lebensbereichen ein komplett selbstbestimmtes Leben. Aber was ist ein selbstbestimmtes Leben eigentlich?

Nun, spielen wir doch einfach mal einen ganz normalen Tag durch. Die erste Entscheidung des Tages lautet: wann möchte ich aufstehen? Durch meine persönliche Assistenz bin ich an Wochenenden völlig frei in der Entscheidung. Unter der Woche muss ich natürlich meinen Arbeitsplatz pünktlich erreichen, durch die Gleitzeit habe ich aber auch da einen gewissen Spielraum. Hätte ich keine Assistenz oder müsste mir diese mit anderen Assistenznehmern teilen, wie es das neue Gesetz vorsehen könnte, wäre die Entscheidung daran gebunden, wann jemand Zeit dafür hat, mich aus dem Bett zu holen. Das kann bedeuten, dass ich an Wochenenden sehr früh aufstehen müsste oder dass ich unter der Woche erst so spät an der Reihe bin, dass ich nicht rechtzeitig zu meiner Arbeit komme.

Als nächstes steht in der Woche der Weg zur Arbeit an. Da meine Assistentinnen mich mit meinem Auto zur Arbeit fahren, wäre ich ohne Assistenz auf einen Fahrdienst angewiesen. Ein Fahrdienst ist wiederum ein erheblicher Einschnitt in meine Spontaneität, denn die Fahrten werden im Voraus geplant. Ich könnte also nicht mal etwas länger arbeiten, weil gerade viel los ist oder Kollegen vertreten werden müssen. Auch könnte ich nicht meine Gleitzeit ausnutzen und früher Feierabend machen oder eher gehen, wenn ich mich krank und nicht gut fühle.

Auf der Arbeit geht der Einsatz der Assistenz weiter. Die Assistentin muss mich „einstempeln“ und mit dem Aufzug zu meinem Büro fahren. Ohne Assistenz wäre ich darauf angewiesen, dass gerade im richtigen Moment hilfsbereite Kollegen vorbei kommen. Diese Abhängigkeit von den Kollegen würde sich durch den ganzen Tag ziehen: Türen öffnen, Computer einschalten, Büro lüften, Blätter aus dem Drucker holen etc. Da ich während der Arbeit auch mal zur Toilette muss, würde hierfür eine Pflegeperson kommen. Die kommt jedoch nicht genau dann, wenn ich gerade muss, sondern zu der Zeit, wo der Einsatz bei mir schon viele Tage bis Wochen im Voraus geplant worden ist.

In meiner Freizeit, sei es nun nach der Arbeit oder an freien Tagen, kann ich ebenfalls nur mit persönlicher Assistenz selbstbestimmt leben. Möchte ich heute frisch kochen? Muss ich dafür noch einkaufen? Mit Assistenz kann ich einkaufen und kochen, wann und worauf ich gerade Lust habe. Ich bin nicht davon abhängig, wann jemand Zeit hat, mich beim Einkaufen zu begleiten und für mich zu kochen. Außerdem kann ich mich mit Assistenz spontan mit Freunden verabreden, denn es ist sofort jemand da, um mich für das Treffen fertig zu machen und zum Treffpunkt zu bringen. Ohne Assistenz müssten meine Freunde immer zu mir kommen und mich abholen. Und viele meiner Reisen wären ohne Assistenz überhaupt nicht möglich.

Am Ende des Tages stellt sich noch eine allerletzte Frage: wann möchte ich schlafen? Mit Assistenz liegt die Entscheidung ganz bei mir. Gehe ich erst ins Bett, wenn ich müde bin, oder schon dann, wenn es „vernünftig“ wäre, da ich am nächsten Tag früh raus muss? Vielleicht habe ich auch gerade ein interessantes Video gefunden, das ich noch zu Ende anschauen möchte. Ohne Assistenz wäre es hier wie morgens beim Aufstehen, ich müsste mich nach den Zeiten richten, die für mich vorgesehen sind. Ich muss also schon ins Bett, obwohl ich gerade einen spannenden Film gucke. Oder ich muss hundemüde durchhalten, bis endlich jemand da ist, um mich bettfertig zu machen.

Nachts lasse ich mich in unregelmäßigen Abständen drehen. Ich werde wach, es zwickt mich irgendwo, ich gebe der Assistentin Bescheid und sie lagert mich um. Ohne Assistenz gibt es Lagern nur nach Zeitplan. Ob ich dann gerade fest schlafe oder mich schon seit längerem etwas drückt, kann dabei nicht berücksichtigt werden.

Ohne Assistenz würde ich bei Freunden und Kollegen zum Bittsteller. Ohne Assistenz wäre ich immer an vorgegebene Zeiten gebunden. Ohne Assistenz wäre das Leben weniger bunt.

Nur individuelle, persönliche Assistenz ermöglicht eine gleichberechtigte, selbstbestimmte Teilhabe!

Welcher Musical-Typ bist du?

Du wolltest schon immer wissen, welcher Musical-Typ du eigentlich bist? Dann kommt hier deine Chance. Beantworte die folgenden sieben Fragen und das Rätsel wird gelöst. Merke dir einfach, welchen Antwort-Buchstaben du am häufigsten nutzt und sieh dir dann am Ende der Seite die Auflösung an. Viel Spaß!

Du hast ein Date – Was bringst du ihm/ihr mit?
A – Parfüm
B – rote Rose und Handkuss
C – Spritzblume
D – Kuscheltier
E – Best-of-Party-CD

Was sagst du als erstes zu ihm/ihr?
B – „Deine Augen leuchten wie Sterne…“
D – Du sagst nichts – du singst!
A – „Hallo, da bist du ja!“
C – „Hey, riech mal…!“
E – „Kennst du schon das neue Lied von…“

Was findet man in deiner Handtasche?
A – Portemonnaie, Schlüssel, Handy
E – (wie A +) MP3-Player
D – (wie A +) bunte Sachen
B – (wie A +) Spitzentaschentuch
C – (wie A +) Kram, Krempel, Zeugs

Was ist dein Traumberuf?
C – Zitronenfalter
D – Tierschützer/-pfleger
E – DJ
B – Bildhauer/Maler/…
A – Verwaltung

Wohin möchtest du gerne reisen?
E – Mallorca
D – Disneyland
C – Taka-Tuka-Land
B – Venedig/Paris
A – Holland

Wer war der Held deiner Kindheit?
D – Pippi Langstrumpf
A – Superman
E – Madonna
C – Tom/Jerry
B – Casanova

Wie hast du reagiert, als du den Titel dieses Tests gelesen hast?
A – „Aha.“
B – „Oooh… <3“
C – „Hahaha!“
D – „Yessss!“
E – „Öhm…“

Zur Auflösung bitte auf „Weiterlesen“ klicken bzw. ein Stück nach unten scrollen. Welcher Musical-Typ bist du? weiterlesen

MUSICAL CHALLENGE

Die liebe Ann-So hat eine wunderbare Musical-Challenge erfunden, an der ich dann jetzt auch endlich teilnehme.

Schreibe 4 deiner Lieblingsmusicals auf ohne auf die Fragen darunter zu achten:

1. Spamalot

2. Rocky Horror Show

3. Buddy

4. Grease

 

Schreibe jetzt 4 weitere Musicals auf, die dir gerade in den Sinn kommen:

5. Wicked

6. Die Päpstin

7. Marie Antoinette

8. Tanz der Vampire

 

Beantworte nun folgende Fragen:

Deine Lieblingsfigur aus 1?
Sir Robin

Deine Hassfigur aus 2?
Dr. Scott

Dein Lieblingslied aus 3?
Peggy Sue

Welche Rolle in 4 würdest du am liebsten spielen?
Rizzo

Hast du 5 schon einmal live gesehen?
Schon… 13 mal

Was/Welches Lied kommt dir als erstes in den Sinn, wenn du an 6 denkst?
Einsames Gewand

Würdest du 7 weiter empfehlen?
Auf jeden Fall

Kennst du alle Texte aus 8?
Ja

Welche Figuren aus 3 und 5 würden sich gut verstehen/sollten sich treffen?
Hipockets Duncan und der Zauberer

Hättest du gerade lieber Karten für 4 oder für 6?
Grease

Welches ist dein Lieblingspärchen aus 1-8?
Sandy und Danny

Wann hast du das erste Mal von 4 gehört?
Äh… ich habe irgendwan mit 14 oder so den Film gesehen

Kombiniere eine Liedzeile aus 1 mit einer Liedzeile aus 7!
Wir werden nichts am Broadway,
denn wir haben keine JINKS.
Festgelegt ist unser Schicksalslauf,
der Wunsch zu fliehen bleibt Fantasie.

Gefällt dir der Prolog/die Eröffnungsszene aus 2 oder aus 6 besser?
Rocky Horror Show, ich liebe Science Fiction Double Feature

Gibt es von 3 einen Film? Wenn nein, sollte es deiner Meinung nach einen geben?
Ja, unbedingt! Wobei das Mitmachen da zu kurz käme…

Ein Lied aus 8, das dir gerade einfällt?
Knoblauch

Mit welcher Figur aus 1-8 kannst du dich am ehesten identifizieren?
Elphie

Dieses Lied aus 5 geht ja mal gar nicht!
Ein seelenvoller Mann

Würde 2 auch in die heutige Zeit passen?
Ja

Würdest du 7 gerne selbst inszenieren? Wenn ja, wie?
Auf jeden Fall klassisch mit tollen, pompösen Kleidern. Ich fand die Tecklenburger Inszenierung ziemlich gut, daran würde ich mich orientieren.

SUPERFRAGE: Nehme das Thema aus 1, den Ort aus 2, die Zeit aus 3, das Titellied aus 4, die männliche Hauptfigur aus 5, die weibliche Hauptfigur aus 6, den Antiheld/Gegenspieler/Bösen aus 7 und die Schlussszene aus 8 und du hast dein SUPER-MUSICAL!
Danny versucht zusammen mit Elphaba in den 50er Jahren auf Transsexual Transilvania Anastasius den heiligen Gral abzujagen und sie singen „You’re the one that I want“. Im heiligen Gral befand sich leider Vampirblut, sodass alle mehr oder weniger sterben. Dieses Musical wird ein Hit!

 

Live-Tweets aus dem Theatersaal?

Vor ein paar Tagen habe ich noch über zu viel Digitalisierung geschrieben und jetzt komme ich mit so einem Thema daher. Das liegt daran, dass ich gestern die Blogparade „Digital im Theatersaal“ von livekritik.de entdeckt habe und das Thema sehr spannend und interessant finde. Nur weil ich letztens meinte, dass die Nutzung vom Internet, speziell den sozialen Medien, ein bisschen extrem wird, bin ich ja nicht generell dagegen. Ganz im Gegenteil: solange sie noch reflektiert genutzt werden, bin ich sogar ein großer Befürworter und ich beobachte gerne die neusten Entwicklungen. So bin ich also auf die Blogparade gestoßen und wusste sofort, dass ich etwas dazu schreiben möchte. Ehrlich gesagt, habe ich keinen Pro- oder Contra-Standpunkt und deshalb werde ich einfach wild meine Gedanken aufschreiben und gucken, was am Ende dabei herum kommt.

Kern der Blogparade ist die Idee, im Theater während einer Vorstellung per Twitter, Facebook oder der Plattform livekritik.de sein Netzwerk und andere Interessierte an der Vorstellung teilhaben zu lassen. In einer ähnlichen Form passiert das schon bei meinen Musical-Freunden und mir. Oft schreiben wir unmittelbar vor oder nach einer Vorstellung und in den Pausen einen Facebook-Status, Tweet oder Nachrichten per SMS/WhatsApp über das Theatererlebnis, um die Daheimgebliebenen doch irgendwie „mit dabei“ zu haben. Wenn ich mir jetzt aber vorstelle, dass ich während einer Show regelmäßig tippen würde, habe ich sehr gemischte Gefühle.

Ich halte mich durchaus für multitasking-fähig und denke, dass ich während einer Vorstellung nichts Wesentliches verpassen würde, wenn ich zwischendurch mal 140 Zeichen ins Handy tippe. Allerdings ist es bei mir meistens so, dass mich das Geschehen auf der Bühne so sehr vereinnahmt, dass ich vermutlich gar keine Lust auf die Live-Berichterstattung hätte. Irgendwie hätte ich auch ein schlechtes Gewissen, wenn ich meinen Blick von der Bühne abwenden würde, um ins Handy zu starren. Das entspricht einfach nicht meinem Verständnis vom zivilisierten Theaterbesucher, da man nicht nur die Schauspieler aus dem Blick verliert, sondern mit dem leuchtenden Handy auch störend auffallen kann. Mich selbst würde es auf jeden Fall nerven, wenn in meinem Augenwinkel ständig das Handy des Sitznachbarn aufblinken würde.

Auf der anderen Seite würde es mir für meine Showberichte wahnsinnig helfen, wenn ich während der Vorstellung in Form von Tweets oder ähnlichem quasi Notizen schreiben würde. Von der Aufmerksamkeit, die man dem Bühnengeschehen schenkt, sehe ich hier keinen großen Unterschied zu einem klassischen Notizblock. Natürlich, bei einem Notizblock ploppen keine Antworten auf und man kann keinen Hashtag verfolgen, aber die kann man sich ja auch für die Pause oder nach der Vorstellung aufheben. Mir ginge es beim Live-Bericht eher darum meine eigenen Gedanken festzuhalten und schon ein bisschen vorzusortieren.

Mal weg vom eigenen Theaterbesuch, ich würde tatsächlich unglaublich gerne Live-Berichte von Vorstellungen verfolgen, die meine Freunde besuchen, aber vielleicht auch Berichte von Fremden. Ich liebe es einfach schon, wenn ich nur miterleben kann, wie jemand im Theater ankommt, die Besetzungsliste liest und seinen Platz einnimmt. Da habe ich immer selbst ein bisschen Spannung und Theatergefühl. Es wäre auf jeden Fall sehr interessant, dann auch unmittelbar zu lesen, wie demjenigen die Show gefällt. Dabei finde ich es gleichermaßen interessant, ob ich nun die Show selbst schon kenne oder es eine neue für mich ist.

Da ich noch so unentschlossen bin, was ich von Theater-Live-Berichten halten soll, würde ich es sehr gerne mal ausprobieren. Dann kann ich für mich am besten entscheiden, wie es meinen Theatergenuss beeinflusst und ob ich Spaß daran habe. Ich finde die Idee auf jeden Fall grundsätzlich ganz interessant. Ich kann mir vorstellen, dass sich da für die Theater marketing-technisch etwas draus machen ließe. Spontan denke ich da an eine spezielle Preview, um durch die Live-Berichte das Interesse an den folgenden Vorstellungen zu vergrößern. Ich werde jedenfalls gespannt verfolgen, wie sich das alles entwickelt.

Best Blog Award

Mir wurde diese Woche von meiner lieben Lea der Best Blog Award verliehen. Der Best Blog Award ist für die Blogger, die wenig (< 200) Follower haben, aber trotzdem sehr lesenswert sind. Mit dem Award erhält man 11 Fragen, um sich der großen, weiten Bloggerwelt vorzustellen. Abschließend reicht man den Award dann an bis zu 20 Blogger weiter, damit auch diese sich der Bloggergemeinde vorstellen können.

Die Fragen:

 1. Was magst du beim Kochen lieber: Nachtisch oder deftige Gerichte?
Eigentlich mag ich kochen insgesamt ganz gerne, aber ich glaube, ich bin mehr die „Nachtisch-Spezialistin“. Wahrscheinlich, weil ich gerne süß esse oder so.

2. Was ist dir wichtiger bei einer Person: die Persönlichkeit oder die Erscheinung?
Auf jeden Fall die Persönlichkeit, aber ich kann hier Lea nur beipflichten, wenn der erste optische Eindruck nicht passt, dann wird es schwierig, sich auf die Persönlichkeit einzulassen.

3. Wann hast du den Blog gegründet?
Am 29. August 2010 habe ich ihn eröffnet und einen Tag später den ersten richtigen Eintrag geschrieben. Ich hatte vorher schon mal Blogs, aber die habe ich nie lange halten können. Ich bin ziemlich stolz, dass ich diesen hier über die ganze Zeit doch relativ regelmäßig mit Einträgen gefüttert habe.

4. Welche Person hat dich bisher inspiriert in dieser Welt mit etwas Neuem anzufangen?
Puh… das ist keine leichte Frage. Ich glaube fast, so eine Person gibt es nicht in meinem Leben, aber meine Freunde und Familie stehen und standen immer hinter mir, wenn ich von mir heraus etwas Neues anfangen wollte und haben mich bestärkt und unterstützt.

5. Verfolgst du viele Blogs?
Leider nicht. Mein „Problem“ ist, dass ich mir nicht 500 Lesezeichen für Blogs anlegen möchte und ich vor allem auch verpeile, auf Blogs nachzuschauen, ob es neue Einträge gibt. Ich bräuchte ein Tool, dass mich auf neue Einträge aufmerksam macht, welches aber mit allen unterschiedlichen Bloggerplattformen zurechtkommt.

6. Kochst du lieber selbst oder lässt du dich lieber bekochen?
Also eigentlich werde ich ja immer bekocht 🙂 Ich mag aber gerne selber kochen anleiten, allerdings nur, wenn ich Gäste bekomme. Für mich allein kriegt die Assistentin nur schnell eine Kurzanleitung und kann mich damit dann bekochen.

7. Welches Buch liest du momentan?
„Torture the artist“ von Joey Goebel

8. Welches Kleidungsstück hat bisher am längsten in deinem Schrank überlebt?
Ich habe einige Teile, die schon ein paar Jahre auf dem Buckel haben, aber das älteste ist wohl so eine Batik-Jeans, die wahrscheinlich schon 10 Jahre in meinen Kleiderschränken existiert. Langsam wird sie aber morsch und ich muss mich schon mal mit dem Gedanken abfinden, dass sie bald nicht mehr ist.

9. Was ist dein Lieblingsrezept?
Meine Eierlikör-Daim-Muffins, yummie!

10. Welche Eigenschaften einer Person sind dir in einer Freundschaft wichtig?
Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit, positives Denken, dass es egal ist, wie unregelmäßig man sich spricht/sieht

11. Was ist dein Lieblingsfilm?
So einen richtigen Lieblingsfilm habe ich eigentlich nicht. Bei Filmen ist es bei mir ähnlich wie mit Büchern, einmal gucken reicht mir meistens. Es gibt aber ein paar Ausnahmen: RENT, Anastasia, Das letzte Einhorn, Verwünscht

Jetzt muss ich neue Blogger mit dem Award auszeichnen. Da ich ja nicht so viele Blogs verfolge, fällt mir das jetzt ziemlich schwer, auch weil Lea mir schon einige „weggenommen“ hat. Falls ich jetzt welche treffe, die mehr als 200 Follower haben, freut euch einfach und fühlt euch nicht erniedrigt.

Nachtschwärmerin, Rica (vielleicht erinnert sie sich dann mal an ihren Blog), Ann-So, Fabis anderer Blog

Das sind jetzt nicht besonders viele und für die meisten Leser hier wohl kaum eine Neuentdeckung, aber ich habe meine Pflicht erfüllt und den Award weitergereicht.

#EinfachSein – Wie ich mein Wochenende verbracht habe

Was habe ich am Wochenende so gemacht? Nun, am Samstagabend war ich in Bonn bei SnoWhite, tatsächlich meinem ersten Musical dieses Jahr. Im Moment bin ich davon noch zu verwirrt, um darüber zu berichten, aber vielleicht entwirrt sich das noch. Den Rest meines Wochenendes habe ich damit verbracht, die Blogger-Themen-Tage „#EinfachSein – Behinderungen, Medien und die Gesellschaft“ zu verfolgen. Das war eine sehr interessante Erfahrung, da jeder der rund 60 Beiträge sich vom anderen unterschied. Es gab also sehr viele verschiedene Einblicke und Erfahrungsberichte in das Leben mit den verschiedensten Behinderungen, aber auch von Eltern behinderter Kinder und von Menschen, die beruflich mit Menschen mit Behinderungen zu tun haben.

Hier kommt eine kleine Linksammlung meiner Lieblingsbeiträge:

01. März – Körper

Der E-Rolli und sein Schatten

Begegnungen

Menschen mit Behinderung im Arbeitsfeld der Heilerziehungspflege- Ansichten einer Anerkennungsjahrspraktikantin

“Hauptsache gesund – Oder: Ist ausser der Angst noch etwas zurückgeblieben?”

02. März – Sinne

Diagnose: gehindert

Wenn Behinderte Behinderte behindern … Über den Umgang mit Behinderungen

Als Sehende im Skilager der Blinden und Taubblinden

Blindleben

Wir werden ihm nicht helfen

#EinfachSein: Popo abwischen und Breifüttern – Oder doch viel mehr?

03. März – Geist und Seele

Schublade Autismus – warum es Zeit wird, aufzuräumen

Von Gemeinschaft Reden und Ausgrenzen.

Das Ich in mir

Von Medien und Schadensbegrenzung

Martina: “Im Gefängnis der Anderen”

Traumländer und Parallelwelten – ein Beitrag zu den Bloggerthementagen 2013

Wider den Reparaturwahn

Ich bedanke mich bei ALLEN #EinfachSein-Bloggern und -Twitterern, die ihre Erlebnisse mit der Welt geteilt und so die letzten drei Tage zu ganz besonderen gemacht haben. Es macht mich sehr glücklich, dass ich ein Teil davon sein durfte. Ein ganz besonderer Dank geht natürlich an Quergedachtes für die wunderbare Idee der Blogger-Themen-Tage und für die Organisation zusammen mit Autzeit und Aspergerfrauen, ihr habt etwas Großartiges auf die Beine gestellt und könnt sehr stolz auf euer Wirken sein!

DANKE!

„Schau das Mädchen im Rollstuhl dort an, sie hat es sehr schwer“ – Über Menschen mit Behinderung als Teil eines Bühnenstücks

Ich habe lange überlegt, worüber ich zu den Blogger-Themen-Tagen „#EinfachSein Behinderungen, Medien und die Gesellschaft“ schreiben soll. Mal wieder ein paar Ämtergeschichten? Das erschien mir nicht außergewöhnlich genug. Es ist doch hinlänglich bekannt, dass Menschen mit Behinderung früher oder später und meistens für den Rest ihres Lebens auf das Wohlwollen ihrer Sachbearbeiter angewiesen sind. Über meine Ausbildungsplatzsuche? Das wiederum war mir zu speziell und ich wusste auch nicht, wie ich daraus einen ganzen Artikel schreiben sollte. Somit verwarf ich beide Ideen sofort wieder und grübelte weiter. Schließlich stellte ich mir die Frage, welche Themen eigentlich meinen Blog ausmachen und da nimmt ganz klar das Musical den größten Teil ein. So wurde der erste Funken für mein Thema geboren, doch was sollte ich damit nun machen?

Gerne hätte ich die Darstellung von Menschen mit Behinderung in dem ein oder anderen Musical für die Blogger-Themen-Tage genauer unter die Lupe genommen, ähnlich wie ich es bei dem Film „Inklusion“ damals gemacht habe. Doch schon stand ich mit meiner, wie ich bis dahin noch dachte, sehr raffinierten Idee vor dem nächsten großen Problem. Welche Rollen stellen überhaupt Menschen mit Behinderung dar? Nun ja, da ist zum Beispiel Nessarose mit ihrem Rollstuhl, die Schwester der grünen Hexe Elphaba aus Wicked. Sie wird eigentlich sehr klischeehaft gezeichnet und bedient mit recht kurzer Bühnenzeit direkt viele „Behindertenvorurteile“. Ihr Vater umsorgt sie überfürsorglich, sie ist anfangs immer allein auf dem Schulhof und liest und die Einladung zur Party bekommt sie nur aus Mitleid („Schau das Mädchen im Rollstuhl dort an, sie hat es sehr schwer. Ich find es nicht fair, wir geh‘n aus und sind froh, sie ist so… oh. Weißt du, wen ich bewundern würde? Einen, der zu ihr käm, der sie mit sich nähm.„). So entwickelt sie sich im Laufe des Stücks zur verbitterten, herrschsüchtigen Persönlichkeit und wird die Böse Hexe des Ostens. Als dann ihre Schwester sie um Hilfe bittet, macht sie Elphaba Vorwürfe, dass diese ihre Zauberkräfte erst einmal dafür einsetzen solle, dass sie laufen kann („Mein Leben lang hing ich ab von dir, frag mich wer das erträgt? Mein Leben lang hing ich ab von dir und dem Scheißding, das mich bewegt. Nach Mitleid heischend, hoffte ich weinend, nur dass sich mein Bein endlich regt.„). Eigentlich mochte ich die Figur der Nessa immer sehr gerne, mittlerweile ist sie mir aber doch zu sehr mit Bitterkeit und Leid beladen und ich kann sie nicht mehr so mögen.

An dieser Stelle wäre ich dann eigentlich fertig mit meinem Beitrag. Das Phantom der Oper oder den Glöckner von Notre Dame klammere ich aus. Zum einen kenne ich die Stücke nicht gut genug, zum anderen, was für mich noch wichtiger ist, sind sie mir nicht „behindert genug“ in dem Sinne, dass die heutige Gesellschaft sie mit ihren Fehlbildungen wohl doch relativ gut aufnehmen würde. Und jetzt komme ich zu dem, was ich mit meinem Beitrag eigentlich sagen möchte: Warum gibt es nicht hier und da mal eine behinderte Rolle in einem Musical? Dabei muss es sich für mich nicht einmal um eine Hauptrolle handeln, auch wenn ich bei Romeo und Julia eine Julia im Rollstuhl sehr cool fände, allerdings müsste das Stück dann aus dem historischen Kontext gehoben werden, da es sonst reichlich unrealistisch und lächerlich wäre. Es muss auch nicht die Behinderung zu einem zentralen Thema im Stück werden. Aber wäre es nicht schön, wenn zum Beispiel eine von Sophies Freundinnen aus Mamma Mia! eine Behinderung hätte? Sie könnte ohne leidend zu sein im Rollstuhl sitzen oder vielleicht gehörlos sein, dann könnte man sogar Gebärdensprache in die Choreographien einbauen.

Ich finde, auf dem Weg zu einer inklusiven Gesellschaft ist es wichtig, dass von Kunst, Unterhaltung und Medien ein Bild von Inklusion gezeichnet und vermittelt wird. Das fängt damit an, dass Menschen mit Behinderungen bei Geschichten, die in der heutigen Zeit spielen, dazu gehören. Und es würde damit aufhören, dass solche Rollen auch von „echten“ Menschen mit Behinderung gespielt werden. Aber bis dahin ist der Weg wohl noch sehr lang.