Meine kleine Veranstaltungsstatistik 2012

Die Welt ist also nicht untergegangen. Na, das ist doch ein guter Anlass, um vor der letzten Woche des Jahres 2012 meine Veranstaltungsstatistik zu veröffentlichen. Wie im letzten Jahr habe ich wieder einen Überblick über die Veranstaltungen pro Monat erstellt und eine Übersicht über die Verteilung von Musicals, Konzerten und sonstigen Veranstaltungen. Ebenso habe ich wie im letzten Jahr auch den noch anstehenden Silvester-Besuch schon mit eingerechnet.

Meine Veranstaltungen 2012 verteilen sich wie folgt:

Kreisdiagramm

Verglichen zum letzten Jahr habe ich damit den Schnitt von 4 „sonstigen Veranstaltungen“ gehalten. Bei Konzertbesuchen habe ich ihn um 5,88 % gesteigert und bei Musicalbesuchen sogar  um sagenhafte 24,14 %. Wie ihr seht, habe ich in diesem Jahr genau doppelt so viele Musicals gesehen wie Konzerte und mit insgesamt 58 Veranstaltungen komme ich auf durchschnittlich 1,12 Veranstaltungen pro Woche.

Aufgeschlüsselt nach Veranstaltungen pro Monat sieht das ganze dann so aus:

BalkendiagrammInteressant finde ich hier, dass es im September und Oktober trotz Ausbildungsbeginn nochmal rauf ging. Aber ihr seht, den hohen Durchschnitt und Arbeiten habe ich nicht lange nebeneinander durchgehalten.

Und hier dann noch die Gesamtübersicht:

Januar
03.01. Kein Pardon
07.01. Full Monty
09.01. Mondays Night Roberta Valentini
20.01. Rocky Horror Show
26.01. Grease

Februar
03.02. Musical Highlights
04.02. King Kong
06.02. Mondays Night Maricel
10.02. Grease
11.02. Grease
12.02. Lars but not least
17.02. Elisabeth
18.02. Grease
25.02. Forum junger Künstler

März
10.03. Linie 1
30.03. Musical Rocks
31.03. Et Lisbeth

April
02.04. Mondays Night Enrico de Peri
05.04. Die Tagebücher von Adam und Eva
11.04. Kein Pardon
15.04. Company (Musical im Kino)
27.04. WDR Rundfunk Orchester plays Rock mit Serkan Kaya
29.04. Kein Pardon

Mai
05.05. Ein Mann geht durch die Wand
12.05. Musical Gala
24.05. Stanke ohne Strom

Juni
02.06. Hair, Wuppertal
17.06. Hair, Bonn
27.06. Rebecca

Juli
01.07. Die Tagebücher von Adam und Eva
06.07. ZERO
14.07. Marie Antoinette
19.07. Frankenstein (Theater im Kino)
20.07. Tanz der Vampire
21.07. Hinterm Horizont
25.07. Kein Pardon
27.07. Stanke ohne Strom
28.07. Sommernacht des Musicals

August
03.08.Rebecca
04.08. Rebecca
06.08. Mondays Night Vera Bolten
10.08. Hairspray

September
01.09. Nächster Stop New York
08.09. RENT
10.09. Musical & Mehr Part II
14.09. RENT
29.09. Musical Allstars

Oktober
01.10. Mondays Night Jana Stelley
03.10. Cats
06.10. Thrill me
07.10. Cats
20.10. Kein Pardon
27.10. Thrill me

November
03.11. Rebecca
09. – 11.11. Odenwald mit Filmdreh
29.11. Premiere „Untot in Deutschland“

Dezember
22.12. KATiELLis Christmas
* 31.12. Kein Pardon

Damit wäre zur Statistik für dieses Jahr alles gesagt und ich kann ein in vielerlei Hinsicht erfolgreiches 2012 abschließen. Ich wünsche euch schöne Feiertage, verbringt sie gemütlich im Kreise eurer Lieben, genießt das viele Essen und lasst euch nett beschenken! Mein Blog geht hiermit in die „Feiertagspause“ und wir lesen uns im nächsten Jahr wieder. Macht’s gut!

„Handle with care“

Es geht wieder los und ist schon jetzt spannend wie eh und je. Vor etwa einer Woche erhielten einige ARGenten mysteriöse Briefe, die einen Anhänger, einen Jeton im Wert von 50.000, eine Webadresse und einen Zugangscode enthielten. Unter der Webadresse schaltete sich jeden Tag eine Spielkartenrückseite frei und durch dieses Countdown-Prinzip wurde klar, dass am 7.5. etwas passieren würde. Ein oder zwei Tage vorher konnte man sich dort zu etwas in Berlin anmelden, ein Pokerabend wurde vermutet und später den Angemeldeten per Mail bestätigt.

Pünktlich zum 7.5. hatte ich dann auch Post mit Kaninchen-Stempel. Sie enthielt einen Latex-Untersuchungshandschuh, eine blutbeschmierte Spielkarte im „Beweismaterialtütchen“ und einen Zeitungsartikel über eine Schießerei. Auf der Spielkarte ist ein Link angegeben, der zur Seite wer-ist-der-regler.de führt. Das ist jetzt wohl das Pendant zu unberuehrbar.de, wo immer newsartig das Geschehen zusamengefasst wird. Dort wird auch schon vom Pokerabend berichtet. Die „gemütliche Spielerunde“ wurde nämlich durch eine Razzia vom SEK jäh abgebrochen. Viel wissen wir noch nicht, aber es hängt auf jeden Fall die russische Maffia mit drin.

Und zum Abschluss ein paar Bilder von meinem Kaninchenloch:

Im Baskenland nahm es sein Ende

Ich habe gestern Abend die Postkarte aus Etxalar an meine Kartenwand gepinnt. Es ist vorbei. Mein erstes ARG fand gestern im Baskenland sein Ende. Allmählich trudelt unser „Einsatzkommando“ wieder an den heimischen Rechnern ein und wir bekommen erzählt, was da gestern so passiert ist. Aber das erst ganz zum Schluss, vorher möchte ich noch versuchen, zu erzählen, was zwischen meinem letzten Eintrag und diesem hier alles so geschehen ist.

Wo habe ich denn aufgehört? Ach ja, Beas Blog. In ihrem ersten Eintrag, den sie übrigens an Professor von Balthasar adressiert hat, verkündet Bea, dass diese Nacht die letzte ihres Lebens sein wird. Sie schreibt, dass sie mit ihren Recherchen im Baskenland etwas in Bewegung gesetzt hat, dass jahrhunderte lang in der Gegend gelauert habe, um nun Angst unter den Dorfbewohnern zu verbreiten. Damit ihre Ergebnisse nicht in die falschen Hände fallen, datiert sie ihre Einträge in die Zukunft, von da an wurde jeden Tag ein Beitrag freigeschaltet. Anfangs erfuhren wir so etwas über Bea und ihre Familie. Ihre Eltern waren „Ärzte ohne Grenzen“ und kamen unter mysteriösen Umständen bei einem Hausbrand um, als Bea noch ein Kind war, Bea wuchs dann bei ihrer Großtante auf. Von ihrer Großtante erbte Bea nicht nur das Haus, sondern erhielt einen Brief mit Schlüssel zu einem Tresorschrank. Im Brief wird der Schrankinhalt als Bürde betitelt, die niemals mehr das Licht der Welt erblicken darf. Was Bea im Tresor fand, war ein uraltes Manuskript in einer für sie völlig unbekannten Sprache.

Nach einiger Zeit fand sie heraus, dass es sich dabei um Baskisch handelte. Sie tat sich mit der Entscheidung schwer, aber übergab dann einem Übersetzer die Aufgabe, die Handschrift zu übersetzen. Das Manuskript ist ein rund 400 Jahre altes Tagebuch eines jungen Mädchens namens Lucia. Lucia betitelt sich selbst und ihre Familie als „andere Christen“, unsere Recherchen ergaben, dass sie Unberührbare waren. Sie durften die normalen Christen nicht berühren oder durch Berührung deren Gut verschmutzen. Lucia beginnt jedoch eine Beziehung mit Xavi, einem „normalen“ Christen, welche sie natürlich geheim halten müssen. Xavi übermittelt Lucia in einer verschlüsselten Botschaft einen Treffpunkt in einer Höhle, wo sie sich regelmäßig heimlich trefen. Das geht natürlich nicht auf Dauer gut. Im Dorf brodelt die Gerüchteküche, nach einiger Zeit wird Xavi zum Unberührbaren degradiert und Lucia als Hexe angeklagt. Xavi wird die Hand abgehackt, nachdem er in der Kirche das falsche Weihwasser nutzte und er stirbt an den Folgen. Lucias Aufzeichnungen enden damit, dass der Tag ihres Hexenprozesses gekommen ist…

Aus der Datei mit der Übersetzung konnten wir den Namen des Übersetzers auslesen, mit dem dann jemand Kontakt aufnahm. Mikel, der Übersetzer, versuchte selbst vergeblich Kontakt mit Bea aufzunehmen. Sein Honorar war noch nicht ganz ausbezahlt und er hatte noch die Seite mit der verschlüsselten Textpassage. Er war bereit, sich mit Leuten von uns zu treffen, um das Dokument zu übergeben, wenn er sein Geld bekäme. Das Geld konnten wir vom Professor locker machen und so fand die Übergabe im Halbdunkel im Treptower Park Berlin statt. Per Handy-Stream und Chat wurden wir Daheimgebliebenen halbwegs auf dem Laufenden gehalten. Allerdings ging es plötzlich drunter und drüber und wir bekamen nur mit, dass einer der Mitspieler, später bekannt als Markus K., den Übersetzer samt Dokument entführte. Die restliche Gruppe wurde von einer Scharfschützin in Schach gehalten. Nachdem die Gefahr vorüber war, suchten sie den Park vergeblich nach Hinweise ab. Dann bekam aber jemand eine SMS mit Koordinaten, zu denen sie sich direkt auf machten. Dort fanden sie Mikel auf einem Boot, der freigelassen wurde, nachdem er seinen Entführern falsche Dokumente gab. Diese hatten das scheinbar schon gemerkt, denn sie näherten sich dem Boot. Einer unserer Gruppe blieb zurück, um sie aufzuhalten, während der Rest und Mikel zur Flucht ablegten. Später fanden sie an der Stelle Blut und am nächsten Tag erhielt der Professor eine MMS mit Bild von unserem toten Mitstreiter und der Aufschrift „Silentium Aureum“.

Das Ereignis hat uns zunächst sehr geschockt. Da hat sich jemand eingeschlichen, der nicht für unsere Seite gearbeitet hat. Wem sollte man jetzt noch trauen, wo war die undichte Stelle? Aber allzu viele Gedanken konnten wir darauf gar nicht verwenden, da wir doch noch den Code von Mikel bekamen und nun alle Gehirnwindungen dafür einsetzen mussten, diesen zu entschlüsseln. Die besondere Schwierigkeit bestand nicht darin, dass die Buchstaben durch Symbole ausgetauscht waren, sondern dass es obendrein auch noch ein baskischer Text war. Aber mit Hilfe von Google und diverser anderer Übersetzungstools entstand doch irgendwann ein Text. In Versform beschrieb Xavi seiner Lucia bildlich den Weg zum Treffpunkt bei einer Höhle.

Währenddessen liefen ja immer noch Beiträge in Beas Blog. Durch einen Eintrag erfuhren wir von einem noch lebenden Großonkel von Bea in Frankfurt. Der Professor bat uns, eine Truppe dorthin zu schicken. Es war wenig Zeit für Organisation, da er uns nahelegte, noch am selben Abend nach Frankfurt zu fahren. Daher konnte der Trupp vorort uns Daheimgebliebene nicht richtig mit einbinden. Erst im Nachhinein erfuhren wir also, dass Beas Großonkel tot vorgefunden wurde. In seinem Keller wurde ein Tresor entdeckt, der Blutproben und einen Stammbaum enthielt.

Professor von Balthasar hatte sich bereits einige Tage zuvor bei uns gemeldet. In Sorge um seine Studentin hat er an seiner Fakultät Gelder für eine Exkursion vom 25. bis 27.03. ins Baskenland beantragt, welche genehmigt wurde. Wir sollten uns bewerben, er wählte dann drei Begleiter aus. Es war halbwegs klar, dass diese Exkursion das Finale werden würde und so erwarteten wir alle mit Spannung das Wochenende. Leider gab es ein paar Probleme mit der Technik, so dass wir Daheimgebliebenen zwar zwischendurch kurz informiert werden konnten, aber nicht so richtig „dabei“ waren. Besonders schade war, dass wir vom richtigen Finale erst gestern Abend im Nachhinein erzählt bekamen, als die Leute von der Exkursion wieder zuhause waren. Für Bea und ihre Mitreisenden kam leider die Hilfe zu spät. Der Orden hatte sie bereits skrupellos ermordet. Letztendlich wurden unsere Leute von den Dorfbewohnern unterstützt und so wurde dann der Orden, angeführt von Markus K., überwältigt und besiegt.

Das war also der Inhalt meines ersten ARGs. Irgendwie schade, dass es jetzt schon vorbei ist, es war eine richtig schön spannende und interessante Zeit und ich hatte dadurch zu einigen sehr lieben Menschen Kontakt. Andererseits „muss“ ich mir jetzt nicht mehr den Kopf über irgendwelche Rätsel zerbrechen und habe wieder Zeit und Ruhe für andere Dinge. So hat alles irgendwie Vor- und Nachteile. Jedenfalls habe ich diesen Monat mit dem ARG sehr genossen. Ich hoffe, dass ich wieder mal an einem teilnehmen kann.
Und so sage ich „Bis bald, liebes Kaninchen!“

Jekyll&Hyde in Remscheid und die Suche nach Bea

Jekyll&Hyde – 09.03.2011, Remscheid

Endlich! Diese Tour wollte ich unbedingt sehen, weil die Besetzung so genial ist. Zu allererst halte ich einen Termin in Hamm angesteuert und wollte meine Ma mitnehmen, jetzt bin ich aber ganz froh, dass sie nicht dabei war. Das wäre ihr viel zu brutal gewesen und akustisch hatte ich schon Probleme, da hätte sie wohl gar nicht folgen können. Der Gesang war teilweise echt schlecht zu verstehen, das war schade und auch ärgerlich.

Besonders Jekyll/Hyde Chris Goetten war schlecht verständlich, extrem wurde das in der Rolle des Hyde. Er hat mir sehr gut gefallen, das steht außer Frage. Aber er war nicht überragend und ganz sicher nicht die Entdeckung des Abends. Den Platz beansprucht Leah Delos Santos als Lisa für sich. Ihre Stimme liebe ich schon von CDs, aber live war sie noch viel genialer. Sie hat mit so viel Emotionen gesungen, unglaublich toll! Ich will sie wiedersehen, ganz oft! Gleiches gilt für Sabrina Weckerlin, die die Lucy spielte. Nur habe ich sie nicht neuentdeckt, sondern wusste schon, dass sie mir gefallen würde. Und ich wurde natürlich nicht enttäuscht.
Ansonsten muss ich noch unbedingt Anne-Mette Riis und Hakan T. Aslan erwähnen, die im Ensemble immer positiv aufgefallen sind. Trotz Erkältung und angebrochenen Rippen haben beide super Leistung gezeigt. Dafür gebührt echt Respekt, besonders für Hakan, der sich sichtlich schonend zurückhalten musste.

Was ist mit Bea?

In meinem letzten Beitrag habe ich ja von der mysteriösen Postkarte erzählt, die einen Hilferuf, SOS, darstellt. Abends nachdem ich meinen Beitrag geschrieben und mich gründlich in das ARG eingelesen hatte, fand in Hamburg eine Lesung von dem Professor statt, den Bea erwähnte. Einer der Mitspieler hat diese Lesung als Live-Stream ausgestrahlt, sodass alle daran teilhaben konnten. Heute hat das Kaninchen dann einen Mitschnitt verlinkt:

Das erhoffte Aha-Erlebnis stellte sich nach der Lesung allerdings nicht ein. Im Gegenteil, sie warf noch mehr Fragen auf. Wer war der Störenfried, der sich als abgesandter der Kirche betitelte? Was stand auf dem Zettel, den die Frau dem Professor gab und der ihn eindeutig aus der Ruhe brachte? Warum mag der Professor keine Angulas, wo Bea doch auf ihrer Karte schrieb, dass er diese so liebe?

Mit diesen neuen und den noch immer ungelösten alten Fragen, ging es dann erstmal ins Bett. Am nächsten Tag wurden dann alle weiteren Lesungen aus „gesundheitlichen Gründen“ abgesagt. Schnell machten wir uns so unsere Gedanken, ob dem Professor wohl etwas angetan wurde. Die Unterbrechungen der Lesung am Vortag ließen solche Schlüsse ja durchaus zu. Also beschlossen wir, ihn per Mail zu Kontaktieren, wodurch wir erfuhren, dass er nach der Lesung einen Unfall hatte. In seiner Mail war ein Skype-Name angegeben, schnell war klar, dass einige mit ihm skypen mussten, um detailliert mit ihm über Bea und die ganzen Fragen drumherum zu sprechen. Auch das wurde wieder gestreamt.

Dieses Gespräch hat vieles geklärt und lief sehr befriedigend ab. Wir wissen jetzt, dass der Professor einen Autounfall hatte. Defekte Bremsen, eine Manipulation des Autos sei laut Polizei nicht auszuschließen. Also bewegen wir uns auf ziemlich gefährlichen Terrain. Außerdem haben wir erfahren, dass auf dem verstörenden Zettel „Silentium Aureum“ (Schweigen ist Gold) stand, den selben Text erhielten Mitspieler per SMS. In den SMS stand auch noch „Ordo Dixit“, was uns der Professor mit „Der Orden hat gesprochen“ übersetzte. Wirklich weitergebracht haben uns diese Infos natürlich immer noch nicht, aber es gab noch einen Meilenstein. Wir kennen jetzt Beas Nachnamen. Dank ihres vollständigen Namens können wir uns nun auf ihrem Blog einloggen, welcher natürlich direkt wieder Fragen und Rätsel aufwirft. Es bleibt eben nachwievor sehr spannend!

Mein Sturz in den Kaninchenbau

Vor ein paar Wochen bin ich durch LOVELYBOOKS auf so genannte Alternate Reality Games (ARGs) aufmerksam geworden. Sie haben die Seite Folge dem Kaninchen verlinkt, die ich mir direkt anschaute. Ich fand das ganze direkt eine sehr spannende Sache, weshalb ich mich dann sofort anmeldete. An die Anmeldung habe ich gar nicht mehr wirklich gedacht, als ich letzte Woche eine mysteriöse Postkarte aus Spanien im Briefkasten hatte.

Postkarte aus Etxalar
Postkarte aus Etxalar
Kartenrückseite
Kartenrückseite

Ich habe die Karte an dem Tag bekommen, an dem ich abends für eine Woche zu meinen Eltern fuhr. Also hatte ich gar nicht die Möglichkeit, der Sache weiter auf den Grund zu gehen. Erschwerend kam hinzu, dass ich eine Beate und eine Rabea kenne, die sich ja beide mit „Bea“ abkürzen könnten. Ich war mir zwar ziemlich sicher, dass weder die eine noch die andere gerade auf einer Exkursion ist, aber so einen engen Kontakt habe ich zu den zweien nicht, dass ich dies 100%ig ausschließen konnte. Natürlich ließ mich auch der seltsame „von Balthasar“ stutzen, den ich nicht kenne. Da aber die Adresse mit einem anderen Stift geschrieben wurde, vermutete ich eine Kartenverwechselung…

Dann kam vor ein paar Tagen über den LOVELYBOOKS-Twitter endlich die Erlösung. Mehrere Menschen erhielten eben diese mysteriöse Postkarte mit identischem Inhalt. Ich bin also Teil des neuen ARGs geworden. Oh mein Gott, wie spannend! Im Übrigen bin ich froh, dass ich „nur“ eine merkwürdige Postkarte bekommen habe. Andere Mitspieler erhielten Lederbeutel mit Knochenteilen, oh Hilfe. Ich werde nun also im ARG-Forum und im zugehörigen Wiki erstmal ordentlich nachlesen und dann kann ich miträtseln. Ich weiß schon, dass fehlende Buchstaben auf den Postkarten den Code „SOS“ ergeben, oh oh… Außerdem geht es in eine Richtung, die mit Hexen-Wahn und -Verfolgung zu tun hat. Darüber freue ich mich sehr, weil ich eine Zeit lang einen Hexen-Tick hatte und mich viel mit dem Thema beschäftigte. Hexen finde ich spannend, auch wenn sie nicht grün sind.