„Bevor ich sterbe“ von Jenny Downham

Ich habe „Bevor ich sterbe“ gerade ausgelesen. Jetzt sitze ich hier mit Tränen in den Augen, mir ist schwindelig und schlecht. Nicht etwa, weil das Ende so schrecklich war, sondern weil es wundervoll, traurigschön und sehr einfühlsam geschrieben wurde. Ein sehr schönes Buch.

Ich habe mir das Buch erst vor ein paar Tagen gekauft. Die Entscheidung dazu hat mich ein bisschen Überwindung gekostet. Ich beschäftige mich nicht gerne intensiv mit dem Thema Tod, das macht mir manchmal Angst. Dann habe ich mich aber doch dafür entschieden und bereue es keineswegs.

Die erste Hälfte habe ich direkt am ersten Abend weggelesen. Ich war von der ersten Seite an in dieser Geschichte gefangen. Ich mochte Tessa und ihre Einstellung zum ihr verbliebenen Leben von Anfang an sehr und finde vieles von ihrem Denken, Verhalten und ihren Wünschen nachvollziehbar. Aber auch die Personen in Tessas Leben habe ich sofort liebgewonnen. Allen voran ihr kleiner Bruder Cal, der für einige Portionen Witz sorgt und so die Geschichte auflockert. Aber auch Tessa selbst sorgt mit ihrer ironischen Art für eine lockere Atmosphäre.

Es war wirklich ein schönes Buch. Zum Nachdenken. Und traurig.