Durch meine Finger rinnt die Zeit

Wo ist das Wochenende geblieben?? Auf einen Teil davon habe ich mich ein Jahr gefreut, auf den anderen auch immerhin ein halbes und nun ist es schon wieder vorbei. Zeit ist doch irgendwie was komisches, besonders wenn man so wenig schläft und sich eh die ganze Wahrnehmung verschiebt. Ich habe das Gefühl, seit Samstagabend das restliche Wochenende auf Droge verbracht zu haben. Gut, das muss nicht unbedingt am Schlafmangel liegen, sondern könnte auch durch die Patrick/Sabrina- und Drew-Droge bedingt sein, das will ich jetzt mal nicht ausschließen…

Patrick Stanke – Ich bin Musik, 24.09.2011

Jaaa… Der Name war Programm, so viel kann ich schon mal festhalten. Ihr wisst ja, dass mir bei Patricks Konzerten immer wieder die Worte fehlen. Auch wenn ich dieses Mal etwas anderes als SoS erwartet und bekommen habe, fällt es mir nicht leichter, etwas von dem Abend wiederzugeben. Das Konzert hatte den Untertitel „10 Jahre Patrick Stanke“, Zitat Patrick: „Das klingt ja wie ein Kindergeburtstag“, und so gab es über den Abend verschiedene Eindrücke aus Musicals, in denen er gespielt hat. Passend zum Thema des Abends war natürlich auch Sabrina Weckerlin dabei und sie war nicht nur Gast, sondern durfte einen recht großen Teil des Abends füllen. Ich liebe die beiden so unglaublich auf der Bühne und zusammen sind sie unschlagbar genial. Es war ein wunderschönes Konzert, welches ich trotz Müdigkeit und Erschöpfung nach einem 4-stündigen Einstellungstest genießen konnte.

Drew Sarich – Me and my guitar, 25.09.2011

Mir ging es gar nicht gut. Ich stand kurz vor einer Migräne, hatte also üble Kopfschmerzen und einen seltsamen Kreislauf. Wäre dieses Konzert nicht so eine einmalige Chance gewesen und hätte ich nicht Ann-So und Marije zu Besuch gehabt, ich wäre zuhause geblieben und ins Bett gekrochen. Ich bin also doch gefahren und habe es nicht bereut. Auf der Fahrt konnte ich etwas dösen und so ging es mir dann auch nicht mehr ganz so dreckig. Das Chaos vor Konzertbeginn wiederum war nicht so gesundheitsförderlich, aber dann ging es irgendwann endlich los. Das ganze Konzert wurde mit eigenen Songs von Drew gefüllt. Drews Musik hat mir sehr, sehr gut gefallen. Von Drew, seiner Stimme und Bühnenpräsenz mal ganz abgesehen. Er war genial! Ich meine, wie gut kann ein Künstler sein, dass mir der Abend trotz elendiger Kopfschmerzen in guter Erinnerung ist? Danke, Drew!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.