Jekyll&Hyde in Remscheid und die Suche nach Bea

Jekyll&Hyde – 09.03.2011, Remscheid

Endlich! Diese Tour wollte ich unbedingt sehen, weil die Besetzung so genial ist. Zu allererst halte ich einen Termin in Hamm angesteuert und wollte meine Ma mitnehmen, jetzt bin ich aber ganz froh, dass sie nicht dabei war. Das wäre ihr viel zu brutal gewesen und akustisch hatte ich schon Probleme, da hätte sie wohl gar nicht folgen können. Der Gesang war teilweise echt schlecht zu verstehen, das war schade und auch ärgerlich.

Besonders Jekyll/Hyde Chris Goetten war schlecht verständlich, extrem wurde das in der Rolle des Hyde. Er hat mir sehr gut gefallen, das steht außer Frage. Aber er war nicht überragend und ganz sicher nicht die Entdeckung des Abends. Den Platz beansprucht Leah Delos Santos als Lisa für sich. Ihre Stimme liebe ich schon von CDs, aber live war sie noch viel genialer. Sie hat mit so viel Emotionen gesungen, unglaublich toll! Ich will sie wiedersehen, ganz oft! Gleiches gilt für Sabrina Weckerlin, die die Lucy spielte. Nur habe ich sie nicht neuentdeckt, sondern wusste schon, dass sie mir gefallen würde. Und ich wurde natürlich nicht enttäuscht.
Ansonsten muss ich noch unbedingt Anne-Mette Riis und Hakan T. Aslan erwähnen, die im Ensemble immer positiv aufgefallen sind. Trotz Erkältung und angebrochenen Rippen haben beide super Leistung gezeigt. Dafür gebührt echt Respekt, besonders für Hakan, der sich sichtlich schonend zurückhalten musste.

Was ist mit Bea?

In meinem letzten Beitrag habe ich ja von der mysteriösen Postkarte erzählt, die einen Hilferuf, SOS, darstellt. Abends nachdem ich meinen Beitrag geschrieben und mich gründlich in das ARG eingelesen hatte, fand in Hamburg eine Lesung von dem Professor statt, den Bea erwähnte. Einer der Mitspieler hat diese Lesung als Live-Stream ausgestrahlt, sodass alle daran teilhaben konnten. Heute hat das Kaninchen dann einen Mitschnitt verlinkt:

Das erhoffte Aha-Erlebnis stellte sich nach der Lesung allerdings nicht ein. Im Gegenteil, sie warf noch mehr Fragen auf. Wer war der Störenfried, der sich als abgesandter der Kirche betitelte? Was stand auf dem Zettel, den die Frau dem Professor gab und der ihn eindeutig aus der Ruhe brachte? Warum mag der Professor keine Angulas, wo Bea doch auf ihrer Karte schrieb, dass er diese so liebe?

Mit diesen neuen und den noch immer ungelösten alten Fragen, ging es dann erstmal ins Bett. Am nächsten Tag wurden dann alle weiteren Lesungen aus „gesundheitlichen Gründen“ abgesagt. Schnell machten wir uns so unsere Gedanken, ob dem Professor wohl etwas angetan wurde. Die Unterbrechungen der Lesung am Vortag ließen solche Schlüsse ja durchaus zu. Also beschlossen wir, ihn per Mail zu Kontaktieren, wodurch wir erfuhren, dass er nach der Lesung einen Unfall hatte. In seiner Mail war ein Skype-Name angegeben, schnell war klar, dass einige mit ihm skypen mussten, um detailliert mit ihm über Bea und die ganzen Fragen drumherum zu sprechen. Auch das wurde wieder gestreamt.

Dieses Gespräch hat vieles geklärt und lief sehr befriedigend ab. Wir wissen jetzt, dass der Professor einen Autounfall hatte. Defekte Bremsen, eine Manipulation des Autos sei laut Polizei nicht auszuschließen. Also bewegen wir uns auf ziemlich gefährlichen Terrain. Außerdem haben wir erfahren, dass auf dem verstörenden Zettel „Silentium Aureum“ (Schweigen ist Gold) stand, den selben Text erhielten Mitspieler per SMS. In den SMS stand auch noch „Ordo Dixit“, was uns der Professor mit „Der Orden hat gesprochen“ übersetzte. Wirklich weitergebracht haben uns diese Infos natürlich immer noch nicht, aber es gab noch einen Meilenstein. Wir kennen jetzt Beas Nachnamen. Dank ihres vollständigen Namens können wir uns nun auf ihrem Blog einloggen, welcher natürlich direkt wieder Fragen und Rätsel aufwirft. Es bleibt eben nachwievor sehr spannend!

3 Gedanken zu „Jekyll&Hyde in Remscheid und die Suche nach Bea“

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